Wer nichts zu verbergen hat

Vor einer ganzen Weile habe ich einen tollen Spruch gelesen: „Es gibt nur zwei Arten von Organisationen, diejenigen die wissen, dass sie gehackt wurden und diejenigen, die es noch nicht wissen.“ Sehr gerne hätte ich das jetzt sauber zitiert, doch dieser Satz wurde, in geringfügig unterschiedlichen Formulierungen, mittlerweile von so vielen IT-Sicherheitsberatern und -experten genutzt, dass ich leider den Urheber nicht ausfindig machen konnte.

Wie wir jetzt seit einigen Tagen in den Medien lesen dürfen, gehört inzwischen auch der deutsche Bundestag zu den Organisationen, die nun wissen, dass ihre Systeme komprommitiert wurden. Nichts genaues weiß man allerdings nicht, weil bisher niemand wirklich zugeben möchte, wie weitreichend der Einbruch war und vermutlich, weil einfach noch niemand so genau weiß, was die Angreifer an Daten abgegriffen haben.

Wer war es? Die Amerikaner? Die Russen? Die Chinesen? Um was geht es eigentlich? TTIP? NSA-Skandal? Spielt das überhaupt eine Rolle?

Interessant dürfte jetzt vielmehr sein, wie gehen die Politiker mit dem Umstand um, dass gerade sie überwacht und ihre Geheimnisse ausgeschnüffelt wurden? Immer wenn es irgendwie um Vorratsdatenspeicherung oder andere Überwachungsprogramme geht, liest man in den Zeitungen von Politikern die sich hinstellen und sagen: „Wer nichts zu verbergen hat …“

Bei dem Spruch kann ich ja immer nur den Kopf schütteln: Jeder Mensch hat etwas zu verbergen, das gilt selbst für Leute, die Fotos von ihrem Mittagessen auf Facebook posten. Wir haben alle unsere kleinen und großen Geheimnisse, die wir gerne für uns behalten möchten. Vielleicht hat dieser Vorfall also auch ein Gutes und die Politiker besinnen sich darauf, dass auch sie am Ende nur Bürger sind, die eigentlich nicht möchten, dass jemand in ihren persönlichen Pornos oder Familienfotos rumschnüffelt oder von der Affäre mit der Sekretärin erfährt …

Für die Sysadmins unter meinen Lesern: Wer der Meinung ist, nur große Webseiten oder Organisationen wären ein interessantes Ziel für Hacker, der sei hiermit eingeladen hin und wieder mal einen Blick in seine Logdateien zu werfen. Betreibt man seinen SSH-Daemon am Standardport 22, so findet man darin sehr wahrscheinlich diverse Loginversuche auf übliche User, allen voran natürlich root, dicht gefolgt von admin, sysadmin, ftp, vmail und ähnlichen …

 

 

Worüber man berichtet …

Der Papst hat sich mit Kindern getroffen und dabei auch diverse Fragen beantwortet. Darüber berichteten diverse Zeitungen und zwar mit dem Tenor: ‚Der Papst ist müde und wünscht sich mehr Ruhe.‘ (Unter anderem BILD und FAZ).

Ja, tatsächlich war das die Antwort auf eine der Fragen – aber sicher nicht die interessanteste Antwort!

Die vierte Frage stellte ein Kind aus Ägypten: „Lieber Papst, ich komme aus einem armen Land, in dem es Krieg gibt. Wir brauchen Schulen, aber warum kümmern sich die Mächtigen nicht darum, dass es gute Schulen gibt?“

Worauf der Papst antwortete:

„Warum die mächtigen die Schulen nicht unterstützen? Das ist eine schwere Frage – vielleicht muss man anders fragen: Warum wollen die Mächtigen keinen Frieden? Weil sie vom Krieg leben! Die Rüstungsindustrie, die Mächtigen, sie verdienen daran Waffen zu verkaufen, an beide Seiten. Es ist eine ‚Industrie des Todes‘! Und sie verdienen daran. Die Gier führt zu all dem Bösen: Der Wunsch, mehr, mehr, mehr Geld haben. Wenn wir sehen, alles dreht sich um Geld – die Wirtschaft dreht sich um Geld und nicht um die Menschen, den Mann, die Frau, nur um das Geld – Deswegen opfern sie die Menschen und sie machen Krieg, um ihr Geld zu verteidigen. Deshalb wollen so viele Menschen keinen Frieden, sie verdienen einfach mehr mit dem Krieg! Sie verdienen Geld, egal ob die Kultur verloren geht, oder Menschen sterben oder die Ausbildung verloren geht.
Ein älterer Priester den ich vor Jahren kannte, sagte dazu: Der Teufel tritt durch die Brieftasche herein. Es ist Gier. Deshalb wollen sie keinen Frieden!“

Originalquelle (ital.)

Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken …

Damit kommt das nächste Kreuz auf die Liste der Reading Challenge.

Es ist wohl mittlerweile ein Klassiker unter den Beziehungsratgebern – ein nicht ganz unumstrittenes Buch, geht es doch darum, dass es in Zeiten der Gender-Gleichmacherei den Standpunkt vertritt, dass Männer und Frauen eben nicht gleich sind. Wir unterscheiden uns biologisch und dabei geht es nicht nur um die primären und sekundären Geschlechtsmerkmale, sondern auch darum wie wir denken.

Kritiker werfen dem Ehepaar Pease vor, dass sie, entgegen der Beteuerungen in dem Buch, eben nicht wissenschaftlich gearbeitet hätten. Das möchte ich an dieser Stelle aber gar nicht bewerten. Ich musste beim Lesen hin und wieder Schmunzeln und glaube durchaus, dass die Lektüre dieses Buches helfen kann, den Partner manchmal etwas besser zu verstehen.

Torwelten: Aletheia

aletheiaJetzt habe ich gerade das zweite Kreuz auf der Liste der Reading Challenge gemacht. Die letzten Wochen habe ich meinen Torwelten Roman Aletheia drei Mal gelesen und einige Rechtschreibfehler korrigiert. Da das zugehörige Rollenspielprojekt in den vergangenen Jahren auch weiter entwickelt hat, wurde es auch notwendig, einige kleinere inhaltliche Anpassungen vorzunehmen.

Aletheia ist als Taschenbuch und Kindle eBook verfügbar.

HoloLens

Das sieht wirklich vielversprechend aus. Ich bin ja mal neugierig, wann das gute Stück auf dem Markt kommt, was es dann wirklich kann und was es kosten soll. Wenn die AR-Darstellung tatsächlich auch nur ansatzweise an dieses Promo-Video rankommt, dann wäre das einfach genial …

Die Kunst des Krieges (Sun Tzu)

Nachdem mir ein guter Freund diesen Klassiker zu Weihnachten geschenkt hat, stellt diese Werk nun meinen Auftakt für die Reading Challenge dar. Mit etwas 150 relativ groß bedruckten Seiten, stellt das Büchlein einen Happen für zwischendurch dar. Wie man immer wieder hört, ist Die Kunst des Krieges auch nach fast zweieinhalb Jahrtausenden noch aktuell und die Ideen des Philosophen und Generals ließen sich nicht nur auf den Krieg im klassischen Sinne, sondern auf nahezu jede Konfliktsituation anwenden.

Um es kurz zu machen. Das Buch ist trotz der inhaltlich schweren Kost sehr gut zu lesen. Die deutsche Übersetzung der von James Clavell kommentierten und mit Beispielen aus der chinesischen Militärgeschichte versehenen englischen Fassung ist kurzweiliger Lesestoff. Auch wenn sich die Militärtechnik und das allgemeine Rechtsverständnis in den vergangenen Jahrtausenden stark gewandelt haben, ist das Buch sicher auch heute noch für Soldaten und Offiziere eine sicher empfehlenswerte Lektüre.

 

Neues Jahr

Ich wünsche euch an dieser Stelle ein gutes neues Jahr, viel Gesundheit und Glück für die kommenden Tage, Wochen und Monate. Es ist die Zeit der guten Vorsätze und Pläne, viele davon sind schon bald wieder vergessen, andere halten wir tatsächlich durch. Eine ganze Weile war hier auf der Webseite (die zwischendurch auch immer mal wieder ein Blog war) relativ wenig los. Die vergangenen Tage habe ich doch etwas mehr geschrieben. Ich weiß noch nicht, wie sich das hier weiter entwickelt, doch ich habe auf jeden Fall vor, hier regelmäßiger zu schreiben.

An dieser Stelle mache ich auf die Reading Challenge aufmerksam. Zu einigen Punkten habe ich schon relativ konkrete Ideen, welches Buch ich lesen werde, bei anderen werde ich mir noch Gedanken machen.

In meine Kopf entsteht gerade ein Thriller, die ersten Seiten sind auch schon geschrieben – ich bin gespannt, wie sich die Geschichte letztendlich entwickeln wird. Viel mehr kann und will ich an dieser Stelle noch nicht dazu sagen.

Einige Zeit werde ich in diesem Jahr auch wieder dem Torwelten-Projekt widmen. Das Rollenspiel-Universum befindet sich inzwischen online. Ich muss dazu allerdings anmerken, dass wir uns hier immer noch in einer frühen Beta-Phase befinden. Die Regeln scheinen im Großen und Ganzen verwendbar, doch besonders bei den Beschreibungen zum Universum fehlen noch einige Texte und Bilder braucht es auch noch.

Ich freue mich bereits auf die LARP-Veranstaltungen, die ich in diesem Jahr besuchen möchte. Einen Eibland-Con wird es dieses Jahr allerdings nicht geben, das hat verschiedene Gründe, der Wichtigste: Wir haben eine Plotidee und wissen auch auf welcher Location diese so umsetzbar wäre, wie wir uns das vorstellen – doch zu den Terminen an denen es uns gepasst hätte, war der geplante Veranstaltungsort bereits ausgebucht.

Was das Jahr sonst noch so für mich bereithält? Nun davon schreibe ich, wenn es sich ergibt und ich der Meinung bin, dass ich darüber schreiben sollte …

Gegen den Weihnachtsspeck

Natürlich habe ich die Weihnachtsfeiertage zu viel gegessen. Lecker Plätzchen und Schokolade und das Essen von Mama. Und weil ich auch sonst ein paar Kilo los werden möchte, versuche ich ab und zu ein paar Bahnen zu Schwimmen.

Üblicherweise stehen im Schwimmbecken im Westbad nur vier Bahnen für den zivilen Schwimmbetrieb zur Verfügung, die andere Hälfte ist für die Vereine reserviert. Da die aber offenbar auch Weihnachtsferien machen, stand heute Abend das ganze Becken zur Verfügung und es waren nur wenige Leute da. Tatsächlich war so wenig Betrieb, dass ich für eineinhalb Stunden eine Bahn ganz für mich alleine hatte.

Ich bin ja mal gespannt, wie das nächste Woche aussieht, wenn alle ihre guten Vorsätze für das neue Jahr getroffen haben …

Es werde Licht …

Wir haben im Wohnzimmer, in der Couchecke, so einen 5er-Spotstrahler an der Decke hängen. Bisher war der bestückt mit 5 x 50W Halogenlampen. Nachdem davon zwei den Geist aufgegeben haben, stecken in den Fassungen – (allen fünf) – jetzt LED-Strahler . Die neuen Leuchtmittel haben 3,5W Nennleistung und sollen angeblich so viel Licht bringen, wie 35W Halogenstrahler.

Anstatt 250W braucht die Lampe jetzt also nur noch 17,5W. So überschlagen, dass die Lampe etwa vier Stunden am Tag brennt, also 1kWh verbraucht, sinken die Energiekosten für die Beleuchtung von gut 100€ auf unter 10€ pro Jahr. Der Listenpreis für die fünf Strahler liegt bei 30€ – erscheint also eine sinnvolle Investition (davon abgesehen, dass ich nur 20€ für die Lampen gezahlt habe).

Und das Licht? Ich finde es jetzt gefühlt nicht dunkler als vorher- es ist zumindest deutlich heller als mit nur drei 50W Strahlern –  und die Lichtfarbe (warmweiß) ist relativ angenehm, auf jeden Fall nicht zu blau und subjektiv auch nicht zu gelb.