Ein interessanter Link …
… findet sich bei im Lawblog von Udo Vetter.
Ich empfehle die dort verlinkte Seite komplett(!) zu lesen und danach die interessante Diskussion im Lawblog
… findet sich bei im Lawblog von Udo Vetter.
Ich empfehle die dort verlinkte Seite komplett(!) zu lesen und danach die interessante Diskussion im Lawblog
Aus technischen Gründen musste ich die Telefone in der WG neu anordnen, eins war jetzt im Service und wurde ersetzt. Das ganze sieht jetzt irgendwie beeindruckend übertrieben aus. Ich meine, wir sind zu fünft und haben drei Telefone (ohne Handys). Dazu kommt noch, dass ich ein absoluter Telefonmuffel bin und außer ein paar Minuten pro Woche bei mir nichts zusammenkommt.
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Soll es so weit kommen?
via: Redblog, Schockwellenreiter und Shopblogger.
Wahrscheinlich mittlerweile auch in vielen anderen Blogs …
… zumindest mehr oder weniger.
Wolfram|Alpha bezeichnet sich selbst als computational knowledge engine (dt. berechnende Wissensmachine) und ist ein neuer Ansatz bei der Aufbereitung von wissenschaftlichen und technischen Informationen. Ich muss zugeben, dass ich schon länger darauf warte endlich etwas ins Suchfeld einzugeben und jetzt ist es soweit.
In einigen Medien wurde von Wolfram|Alpha übrigens als Google Killer gesprochen, aber das ist in meinen Augen nicht richtig.
Ich lehne mich wahrscheinlich nicht zu weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte dass der durchschnittliche Leser der oben referenzierten Quelle keine ausreichende Medien- und Informationskompetenz besitzt um Wolfram|Alpha intuitiv, sinnvoll und vor allem effizient einzusetzen. Wobei das allerdings dann auch für den Umgang mit Google gilt.
Vergleichen wir einmal Google und Wolfram|Alpha
Google indiziert ausgehend von Verlinkungen im WWW die frei erreichbaren Webseiten von denen es nicht ausgesperrt wurde und präsentiert mit Hilfe einer geheimen Formel ausgehend von der Sucheingabe des Benutzers Seiten im Internet die mit hoher Wahrscheinlichkeit zu dem suchbegriff passende Inhalte aufweisen.
Wolfram|Alpha hingegen verwendet Rechenpower, Mathematica und unglaublich große Datenbanken um aus der Anfrage des Benutzers eine Antwort zu berechnen.
Diese grundverschiedenen Ansätze muss man bei der Suche beachten, wenn man wirklich Nutzen aus Wolfram|Alpha ziehen möchte. Übrigens, ich behaupte von mir eine gewisse Medienkompetenz besonders bei der Suche nach Daten und Informationen mitzubringen.
Das folgende Bild habe ich jetzt trotzdem schon mehr als einmal gesehen …
… man beachte die untere Hälfte, eigentlich hatte ich gehofft die Wettervorhersage für Regensburg (PLZ 93053) zu bekommen …
… “weather regensburg” funktioniert dann
So sieht dann eine valide Suchanfrage aus:
… zumindest einigermaßen valide. Optimalerweise hätte die Frage wohl gelautet: volume sphere radius=5meters
Oh und noch zu dem mehr oder weniger online, wovon ich oben sprach, auch folgendes Bild hatte ich schon öfter auf dem Bildschirm:
… und das obwohl es zwei Supercomputer und über 10.000 Prozessorkerne sind
Was wäre ein Netz ohne Knoten?
Die Antwort ist ziemlich offensichtlich, einzelne Fäden.
Sicher kann man auch mit einzelnen Fäden etwas anfangen, aber ehrlich, ein Netz ist doch viel praktischer. Worauf will ich hier hinaus?
Das Internet. Der Begriff entstand aus interconnected networks (dt. vernetzte Netzwerke) und im Internet gibt es ein Protokoll das Sie auch gerade verwenden. Es nennt sich HyperTextTransferProtocol, es wurde zusammen mit einer anderen genialen Idee, der HyperTextMarkupLanguage Anfang der 90er Jahre von Tim Berners-Lee am Kernforschungszentrum CERN entwickelt.
Der Begriff HyperText lässt schon dem Namen nach darauf schließen dass ein solches Dokument mehr ist als einfach nur Text. Die MarkupLanguage (dt. Auszeichnungssprache) erlaubt es Texte zu formatieren, Tabellen und Bilder einzufügen und heute noch viele andere Dinge zu tun. Eins ging aber von Anfang an (noch bevor es Bilder im WWW gab) die Verknüpfung.
All die Formatierung macht aus einem Text noch keinen HyperText, aber die Möglichkeit von einem Dokument direkt auf ein anderes zu verweisen mit nur einem Mausklick, das war neu und genial, es macht aus der einzelnen Seite, dem einzelnen Faden das Netz.
Tim Berners-Lee ist genial, muss er auch, sonst hätte er wohl nicht am CERN gearbeitet. Seine Idee revolutionierte das Internet. Bald entstanden im World Wide Web Verzeichnisse, wie zum Beispiel Yahoo.
Google, entstanden 1998 sucht im Internet nach seiten und erstellt selbstständig ein durchsuchbares Verzeichnis, dabei macht auch der GoogleBot (das Programm von Google das den Index erstellt) nichts anderes als von Internetseite zu Internetseite zu springen und dabei folgt es den Vernüpfungen die man auch als Links bezeichnet. Nur Seiten auf die es auch Verknüpfungen gibt können von Google gefunden werden. Wenn Sie also über Google bei mir gelandet sind, dann weil es von einer Seite die der GoogleBot gefunden hat einen Link zu meinen Seiten gab.
Das Netzwerk World Wide Web entsteht aus den Verknüpfungen zwischen den Seiten, dummerweise gibt es dabei ein Problem. Politik und Justiz haben es auch nach fast vierzig Jahren Internet und über fünfzehn Jahren World Wide Web nicht verstanden was das Internet ist und was eine Verknüpfung ist. Dies macht es für einen Seitenbetreiber gefährlich eine Verknüpfung zu setzen.
Die Gerichte sind der Meinung, mit einem Link macht man sich die Inhalte der verlinkten Seite zu eigen, derjenige der einen Link setzt wird als behandelt als hätte er die Inhalte selbst veröffentlicht. Setze ich also einen Link auf eine Seite auf der Bombenbauanleitungen zu finden sind, dann ist das so als würde ich auf dieser Seite eine Bombenbauanleitung veröffentlichen.
Das Internet ist nicht statisch, Inhalte verändern sich, nehmen wir an Sie betreiben eine Webseite, ein Blog oder ein Forum, finden diese Seite und setzen einen Link, denn sie finden diesen Text interessant für Andere. Oder noch besser, sie betreiben ein Forum und einer Ihrer Benutzer setzt einen Link auf diese Seite. Sie sind sogar ein guter Administrator, und wollen keine rechtlichen Probleme, also lesen Sie diesen Text und stellen fest, das hier ist nicht illegal.
Dieser Text mag zwar ein wenig kritisch gegenüber der Justiz und Politik sein, aber wir leben ja in einem Land in dem es so etwas wie die Meinungsfreiheit gibt. Und meine Meinung ist: Es sollte hier klare Regeln geben und die hat der Staat in fünfzehn Jahren noch nicht geschaffen was ziemlich traurig ist …
Zurück zum Thema, sie haben diesen Text überprüft und den Link vergessen, er war ja in Ordnung. Dummerweise habe ich mich inzwischen entschieden, der Staat ist am Ende und hier auf dieser Seite Bombenbauanleitungen veröffentlicht. Damit meine ich wirklich dieses Dokument, nicht irgendein anderes auf meiner Seite.
Dumm! Jetzt gibt es auf Ihrer Seite eine Verknüpfung auf illegale terroristische Inhalte. Viel Spaß bei der Hausdurchsuchung …
Keine Angst ich habe nicht vor das zu tun, setzten Sie einen Link hierher.
Es gibt aber noch einen anderen Unsicherheitsfaktor, wie weit reicht die Haftung für einen Link. Sie haben diese Seite überprüft. Gut. Aber was ist mit den anderen Seiten, oder vielleicht gibt es auf irgendeiner Seite auf dieser Internetpräsenz Bombenbauanleitungen oder Kinderpornos oder Nationalsozialistisches Gedankengut oder …
In der letzten Zeit gab es Gerichtsurteile die die Haftung so weit ausgestalten, dass man mit einem Link gleich die Verantwortung für das gesamte Internet zu übernehmen scheint. Soll man deshalb keine Links mehr setzten? Nein! Vernetzt das Internet, dazu ist es da. Doch wir brauchen vernünftige Regelungen für die Haftung von Links.
Ich wünsche mir ein Gesetz, denn in Deutschland geht nichts ohne ein Gesetz. Ein Gesetz in dem geregelt wird wie Links zu bewerten sind, wie Meinungsäußerungen von Dritten zu bewerten sind. Es ist nicht Aufgabe der Gerichte irgendwelche analogen Anwendungen von bestehenden Gesetzen zu treffen. Es ist Aufgabe der Politik endlich (nach 40 Jahren Internet und 15 Jahren WWW ein entsprechendes Gesetzeswerk zu erstellen).
Ursprünglich war das eine feststehende Seite, aber der Beitrag ist so gesehen auch nicht so anders von meinen üblichen Artikeln, deshalb habe ich ihn hierher verschoben.
They who can give up essential liberty to obtain a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety. – Benjamin Franklin
Wir haben in den letzten Jahren schon zu viele Freiheiten abgegeben im Kampf gegen den Terrorismus, dem ‘Kampf gegen Rechts’, dem Kampf gegen Killerspiele , das neueste Projekt: Internetzensur
Der Vorwand: Kampf gegen Kinderpornographie!
Bekki hat zwei Videos gefunden in denen die Pläne der Regierung für Laien verdeutlicht werden …
Und so einfach kann man etwas dagegen unternehmen:
Man könnte jetzt sagen, wenn sich das so einfach umgehen lässt, was ist dann so schlimm daran? Ich fürchte, wenn die Politik erst einmal Gefallen an der Zensur findet, dann wird sie versuchen in Zukunft bessere Sperren einzurichten. Dann haben wir vielleicht wirklich irgendwann chinesische Verhältnisse wo man sich wirklich nicht leicht tut einen ungefilterten Zugang zum Internet zu bekommen.
Es gibt eine Möglichkeit dagegen etwas zu tun. Die Petition gegen den Beschluss des Kabinetts hat zwar die Schwelle von 50.000 Unterzeichnern geknackt, aber je mehr Leute unterschreiben desto besser!
Oh und es gibt natürlich noch eine andere Möglichkeit. Dieses Jahr wird gewählt und ich weiß schon sehr genau welche Parteien keine Stimme von mir bekommen. Da fällt mir ein: Die Piratenpartei braucht noch Unterstützerunterschriften!
Gestern gegen 16:00 fiel das Netz von T-Mobile komplett nahezu komplett aus. Für mehrere Stunden hatten gab es einfach “Kein Netz”.
Dieser Vorfall zeigte mal wieder eindrucksvoll, wie abhängig wir von unserer Technik geworden sind. Scheinbar können wir ohne Handys nicht mehr leben.
Auf die bundesweite Panne im Mobilnetz der Telekom hat HitRadio FFH schnell reagiert. Die private Radiostation bot seinen Hörern an, wichtige Nachrichten an Bekannte einfach über den Sender weiterzugeben. Schon kurz nach dem Angebot hätten sich Hunderte Hörer gemeldet, sagte der Sprecher des Senders am Dienstagabend.
Kleine Ursache, große Wirkung. Der Ausfall ereignete sich da zwei Server ausgefallen waren die für die Zuordnung der Rufnummern zuständig waren. Bei der Telekom brauchte man einige Stunden überhaupt diese Ursache festzustellen. Ich vermute die Warnmeldung über den ausgefallenen Server sollte per SMS an den zuständigen Techniker gesendet werden
Mehr gibt es auch unter stern.de