Splice

Verfasst von Eric in Film

Ein Science Fiction Film mit Horror-Elementen aber nicht ganz ohne eine Brise Witz. Der Film erzählt die Geschichte von zwei Gentechnikern, die einen Schritt über die moralische Grenze schreiten und einen Hybriden aus Mensch und Tier erschaffen.

Der Horror- und Splatteranteil im Film hält sich in Grenzen, weil die Handlung dann doch nicht nur klassisch “Monster killt Menschen, Menschen killen Monstern” lautet. Es läuft dann schon fast auf ein Familiendrama zwischen den “Eltern” und ihrem Kind hinaus.

Da einige Freunde von mir schon länger an einer Geschichte schreiben, in der das Thema Mensch-Tier-Hybrid eine herausgehobene Stellung einnimmt, bin ich mit meiner Einschätzung dieser Geschichte natürlich vorbelastet. Es gibt Entwicklungen und Wendungen im Film, an denen ich andere Optionen bevorzugt hätte.

Meine Wertung 7/10

Surrogates

Verfasst von Eric in Film

Wahrscheinlich hat jeder schon einmal von Second Live gehört. Man schlüpft mit einem Avatar in eine 3D Welt und erlebt diese Online. Surrogates geht weiter. Die Menschen schlüpfen mit ihrem verstand in Roboterkörper, mit denen sie in der wirklichen Welt unterwegs sind.

Seit Jahren ist der Großteil der Weltbevölkerung nicht mehr vor die eigene Haustür gegangen und auch der FBI Agent Tom Greer (Bruce Willis) ist schon lange nicht mehr wirklich vor der Türe gewesen. Dann geschieht ein Mord. Ein echter Mord. Ein Operator, der Mensch hinter dem Surrogate, wird durch seinen Ersatzkörper hindurch getötet.

Greer steht plötzlich zwischen allen Fronten, dem FBI, den wenigen Menschen die noch wirklich Leben und der Firma, die sich für die Surrogates verantwortlich zeichnet.

Der Film zeichnet eine soziale und technologische Dystopie gepaart mit einem soliden Actionfilm. Der Stoff hätte allerdings durchaus Stoff für mehr geboten. Er reicht allerdings nicht an Filme ähnlicher Thematiken wie I, Robot oder Minority Report heran.

Meine Wertung: 7/10

Avatar

Verfasst von Eric in Film

Deutscher Trailer kann leider nicht eingebettet werden

Bis zu 500 Millionen Dollar hat er gekostet, rechnet man alle Kosten der Distribution und Marketing mit rein. Damit handelt es sich mit deutlichem Abstand um den teuersten Film, der bisher produziert wurde.

Der Stoff ist nicht neu, es handelt sich um die Pocahontasgeschichte in der Form wie sie schon von Disney aber auch ähnlich in Der mit dem Wolf tanzt erzählt wurde.

Der technisch überlegene Weiße (Mensch), der das Land der Ureinwohner um des Profits wegen erobern möchte. Es geht um den einen Mann, der erkennen muss, dass die Wilden mehr sind als Barbaren.

So gesehen ist es ein Western im Science-Fiction-Gewand.
James Cameron hat für diesen Film eine komplett neue Aufnahmetechnik entwickelt, mit der die stereoskopische (zwei parallel angeordnete Kameras im Augenabstand) Aufnahme noch bei weiten übertroffen wird. Das kann einem als Zuschauer zwar egal sein, denn das spielt für das Betrachten des Films keine Rolle, doch vermutlich wird es die Zukunft der Filmemacherei deutlich beeinflussen.

Wirklich beeindruckt an dem Film hat mich James Camerons Interpretation der Gaia-Hypothese, die auf Pandora noch weit tiefer reicht als die von Lovelock postulierte für die Erde …

Mein Gesamturteil: 9/10

2012

Verfasst von Eric in Film

2012Irgendjemand meinte während der Pause: “Ich glaube Roland Emmerich hat genau ein Drehbuch und das verfilmt er immer wieder neu.” Das ist viellicht ein wenig sehr pauschalisiert.

158 Minuten Verwüstung und Weltuntergang, das ist die kürzeste Zusammenfassung die man zu dem Film bringen kann. Darüberhinaus werden natürlich die klassischen Fragen des globalen Katastrophenfilms behandelt.

Das Schicksal einiger weniger unglücklicher, stellvertretend für die Millionen oder gar Milliarden namenlosen Toten einer solchen globalen Katastrophe.

Mehrere Familiengeschichten, denn es gibt nichts wichtigeres im Angesicht des sicheren Todes die zerrütteten Familienverhältnisse zu kitten – das klingt jetzt vielleicht sarkastisch, aber später bleibt dafür nunmal keine Zeit mehr.

Der Film ist, was seine Bilder betrifft, gewaltig. Ich finde es schade, dass es keine 3D Fassung gibt, denn ich glaube die würde einen im wahrsten Sinne des Wortes einfach aus dem Kinosessel spülen.

Was man bei den Film nicht tun sollte, ist auch nur im Entferntesten über das nachzudenken was man sieht, denn das geht ziemlich schief!

Mein Fazit (in diesem Fall etwas aufgespalten):

Bilder: 10/10
Weltuntergang: 9/10
Handlung: 5/10
Realität&Logik*: 3/10

Gesamt: 7/10

*Ich habe erst überlegt in diesem Fall noch ein bisschen über die Realität und Logik zu philosophieren, aber das mache ich vermutlich an einem anderen Ort …

Die Frau des Zeitreisenden

Verfasst von Eric in Film

fdzDer Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Audrey Niffenegger aus dem Jahr 2003 und erzählt die etwas ungewöhnliche Liebesgeschichte von Henry und Clare.
Henry ist ein Zeitreisender, der durch einen genetischen Defekt immer wieder aus der Zeitebene fällt und sich in der Zukunft oder Vergangenheit wiederfindet. Dummerweise kommt immer nur er an, nicht seine Kleidung oder was auch immer er bei sich hat. So lernt er als ca. 40 jähriger die 6-jährige Clare kennen.
Wirklich kennen lernen tut er sie aber erst mitte 20, zu dem Zeitpunkt ist sie etwa 18 und hat schon viele seiner zukünftigen Ichs kennengelernt.

Die Geschichte verwendet keinen Gedanken darauf wie das mit der Zeitreise funktioniert, es dreht sich nur darum, wie lieben sich zwei Menschen deren Beziehung nicht der üblichen Chronologie entspricht.

Der Autor verwendet für sein Buch das Konzept, das ich immer als “robuste Zeit” bezeichne. Die Zeitlinie ist fest und lässt sich nicht verändern. Das ist ein Konzept, das gerade im Rahmen von Zeitreisen die Frage nach dem “Freien Willen” des Menschen aufwirft.

Ich fand den Film insgesamt in Ordnung und gebe ihm 6/10 Punkte auf meiner Skala.

District 9

Verfasst von Eric in Film

district-9Im Pseudo-Doku-Stil gedrehter Science-Fiction Film, der eigentlich in der Vergangenheit spielt. Der Film zeigt einen Erstkontakt auf eine ganz andere Art wie wir sie sonst so oft zu sehen bekommen. Über lange Sequenzen erinnert District 9 an die Dokumentationen die man oft bei NTV, N24 und anderen Nachrichtensendern zu sehen bekommt. Diese Art den Film zu machen gibt eine besonders realistische Atmosphäre.

Das zentrale Thema des Films sind vordergründig die Angst vor Fremden und ethnische Säuberungen, doch das hört es nicht auf, auf der anderen Seite wird eine Welt gezeigt in der Privatunternehmen staatliche Aufgaben übernehmen, die MNU als Rüstungsunternehmen und Söldnerarmee für die UIO (=UNO) das ‘Handling’ der Alienangelegenheiten übernimmt.

Der Film ist vollgestopft mit Special Effects aber er wird davon nicht erschlagen. Die Aliens, von den Menschen alles andere als liebevoll, als Shrimps bezeichnet, sind einfach großartig.

Ich gebe diesem Film mit 9/10 fast die Höchstpunktzahl

District 9 kostete ca. 30 Mio US$ in der Produktion, damit ist es nach den heutigen Standards ein Film mit mittlerem Budget. Der Betrag wurde schon am Eröffnungswochenende wieder eingespielt. Damit ist ein zweiter Teil nicht ganz unwahrscheinlich.

G.I. Joe – Geheimauftrag Cobra

Verfasst von Eric in Film

gi_joe_posterWie bei Transformers handelt es sich dabei um ein Film gewordenes Spielzeug, dessen Wurzeln sogar bis in die 1960er zurückreichen. Tatsächlich gehörten die G.I. Joe Actionfiguren zu den ersten überhaupt und haben den Begriff geprägt.

Der Handlungsbogen des Films zieht sich von Anfang nach Ende durch und wird flankiert von Liebe, Rache und einigen anderen klassischen Beweggründen für dumme Aktionen.

Nette Kampfsequenzen, coole Gadgets, das fasst es ziemlich umfassend zusammen.
Insgesamt ein schneller Near-Future Science Fiction Actionfilm, der unter der Prämisse Action und Effekte vor der Story gedreht wurde.
Ich kann mir gut vorstellen, dass es zu diesem Film auch einen zweiten Teil geben kann – wobei das am Ende natürlich vom finanziellen Erfolg des Films abhängt.

Der finanzielle Erfolg wird sich allerdings, wie ich vermute, nicht nur an den Einnahmen aus der Kinokasse und den DVD Verkäufen ermessen – auch die Spielzeugverkäufe der Firma Hasbro werden genau betrachtet. Die ausgewählten Schauspieler, sowie die Waffen und Fahrzeuge geben sicher ein gute Actionfigurensammlung ab.

Meine Wertung: 7/10

Apollo 11

Verfasst von Eric in Nachrichten

Es war wohl eine der größten “zivilen” Operationen die es bisher gegeben hat und sie inspirierte eine ganze Generation von Schriftstellern. Was träumten die Science Fiction Autoren. Im Mai 1961 verkündete US Präsident John F. Kennedy – “Die USA werden bis zum Ende des Jahrzehnts einen Menschen zum Mond und wieder zurück bringen.”

Das war eine gewagte These, man hatte bis zu diesem Zeitpunkt gerade einmal einen Affen auf 250 km geschossen, das ist nicht einmal ein Promille der Distanz zum Mond. Es gelang, vor vierzig Jahren stand mit Neil Armstrong der erste Mensch in der bekannten Geschichte der Menschheit auf einem anderen Himmelskörper.

Science Fiction Autoren malten sich eine große Zukunft der Raumfahrt aus – Orbitalstationen und Siedlungen auf dem Mond – Die Reise zum Mars. All das hätte es im letzten Jahrhundert noch geben sollen. Sie irrten sich, das Apolloprogramm wurde 1972 eingestellt und blieb nicht mehr als ein wissenschaftliches Experiment oder wenn man den Verschwörungstheoretikern glauben mag, der wohl teuerste Science Fiction Film aller Zeiten.

Einerseits finde ich es traurig, dass ich nicht in einer Welt lebe, in der man zum Urlaub auf den Mars fliegt und zum Wochenendtrip auf den Mond, andererseits leben wir heute in einer Welt die sich kaum ein Science Fiction Autor seiner Zeit ausmalen konnte. Fast jeder von uns besitzt Kommunikationsgeräte mit denen er jederzeit und überall kommunizieren kann. Wir besitzen privat Computer, deren Rechenleistung die Großrechner die zur Vorbereitung der Mission notwendig waren in Leistung und Geschwindigkeit um Größenordnungen übersteigen und zugleich überall mit hingenommen werden können. Wir verfügen mit dem Internet über ein globales multimediales Informations- und Kommunikationsnetzwerk. Ich glaube da verzichte ich auf den Wochenendtrip zum Mond.

So weit von mir zu diesem Thema – lassen wir uns von der Zukunft überraschen.

Einige Interessante Links zu diesem Thema:

Transformers – Die Rache

Verfasst von Eric in Film

TransformersMit dem Nachfolger zum Transformers Film von 2007 schafft Regisseur Michael Bay ein absolutes Action-Feuerwerk.

Die Geschichte balanciert zwischen Komödie und Tragik und der Zuschauer wird einfach hindurchgerissen.

Bei der Gestaltung der Transformers wurde sehr viel Detailverliebtheit offenbar, doch nicht nur die Bilder überzeugen, auch die Charaktere. Einige der Roboter bringen mehr Emotionen rüber, als es mancher Schauspieler schafft. Durchgeknallt, ist sowieso mehr als einer, egal ob Roboter oder Mensch, sie sind alle verrückt.

Auch wenn es sich um einen klassischen Actionfilm handelt, wirft er einige moralische Fragen auf insbesondere – Wie sehr ist unsere Herkunft unsere Bestimmung und wie weit können wir unser Schicksal selbst bestimmen? Haben wir eine Wahl, das eigene Schicksal zu verändern. (Leider bleibt die Beantwortung an einer Stelle nicht konsistent)

Die Geschichte knüpft an die Ereignisse des ersten Films an, es ist also empfehlenswert, den vorher gesehen zu haben.

Meine Wertung: 8/10 (geniale Effekte, coole Charaktere – Abzüge für die logische Inkonsequenz)

Terminator – Die Erlösung

Verfasst von Eric in Film

terminatorWenn ich große Erwartungen an den Film gehabt hätte, wären sie wohl nicht erfüllt worden.

Rückblickend, auf die bisher erschienen vier Teile, halte ich Terminator 2 noch immer für den besten Film der Reihe.

Die Effekte im Film sind hervorragend, egal ob das den Mensch-Maschine Hybrid Marcus Wright betrifft oder die Vektorschubmaschinen. Die Schauspielerischen Leistungen und die Story kommen leider an die Qualität der Special Effects bei weitem nicht heran.

Ich verzichte in meinen Film-Reviews ja so weit es geht auf Spoiler, und das werde ich auch in diesem Fall. Um ehrlich zu sein, es gäbe nicht viel zu spoilern. Ich glaube, man kann die Handlung in zwei Sätzen zusammenfassen. Der Plot ist reicht nicht für einen Roman, sondern höchstens für eine Kurzgeschichte, das merkt man dem Drehbuch und damit dem Film auch an.

Insgesamt hatte der Film für einen Actionfilm zu wenig Action, für einen großen Film zu wenig Story … (und so weiter)

Meine Wertung: 6/10 (Die Effekte retten ihn vor dem Untergang)

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