und umgekehrt?

Ein Artikel dazu liest sich sehr ähnlich

Apollo 11

Verfasst von Eric in Nachrichten

Es war wohl eine der größten “zivilen” Operationen die es bisher gegeben hat und sie inspirierte eine ganze Generation von Schriftstellern. Was träumten die Science Fiction Autoren. Im Mai 1961 verkündete US Präsident John F. Kennedy – “Die USA werden bis zum Ende des Jahrzehnts einen Menschen zum Mond und wieder zurück bringen.”

Das war eine gewagte These, man hatte bis zu diesem Zeitpunkt gerade einmal einen Affen auf 250 km geschossen, das ist nicht einmal ein Promille der Distanz zum Mond. Es gelang, vor vierzig Jahren stand mit Neil Armstrong der erste Mensch in der bekannten Geschichte der Menschheit auf einem anderen Himmelskörper.

Science Fiction Autoren malten sich eine große Zukunft der Raumfahrt aus – Orbitalstationen und Siedlungen auf dem Mond – Die Reise zum Mars. All das hätte es im letzten Jahrhundert noch geben sollen. Sie irrten sich, das Apolloprogramm wurde 1972 eingestellt und blieb nicht mehr als ein wissenschaftliches Experiment oder wenn man den Verschwörungstheoretikern glauben mag, der wohl teuerste Science Fiction Film aller Zeiten.

Einerseits finde ich es traurig, dass ich nicht in einer Welt lebe, in der man zum Urlaub auf den Mars fliegt und zum Wochenendtrip auf den Mond, andererseits leben wir heute in einer Welt die sich kaum ein Science Fiction Autor seiner Zeit ausmalen konnte. Fast jeder von uns besitzt Kommunikationsgeräte mit denen er jederzeit und überall kommunizieren kann. Wir besitzen privat Computer, deren Rechenleistung die Großrechner die zur Vorbereitung der Mission notwendig waren in Leistung und Geschwindigkeit um Größenordnungen übersteigen und zugleich überall mit hingenommen werden können. Wir verfügen mit dem Internet über ein globales multimediales Informations- und Kommunikationsnetzwerk. Ich glaube da verzichte ich auf den Wochenendtrip zum Mond.

So weit von mir zu diesem Thema – lassen wir uns von der Zukunft überraschen.

Einige Interessante Links zu diesem Thema:

Peng! – Du bist tot!

Verfasst von Eric in Nachrichten

Daraufhin lässt man sich fallen und kugelt den Hügel herunter bis zum nächsten Stein. Als Kind denkt man dabei nicht weiter über die möglichen Gefahren dieses Spiels nach.

Als Erwachsener dann schon mehr, man spielt das ganze in einem Schutzanzug und beschießt sich mit Farbkugeln. Dieses und ähnliche Kriegsspiele wollen Politiker jetzt verbieten.

Das ist doch bescheuert. Zu behaupten Menschen sind an sich gewalttätig ist vielleicht ein wenig überzogen aber mal ehrlich, Menschen sind nicht gerade gemütlich grasende Herdentiere.

Vielleicht sollte man auf unsere Herkunft schauen und dabei beachten dass unsere Zivilisation nur eine dünne Schicht erlernter Ethik ist, die unser stark territoriales und rudelbezogene Verhalten überdeckt.

Der Mensch braucht offensichtlich Gewalt, ansonsten ließen sich all die Kriege und Verbrechen die wir begangen haben seit wir das Feuer entdeckten und uns aus der afrikanischen Steppe über die Welt hinaus ausbreiteten nicht erklären.

Ich vertrete die These dass wir Gewaltspiele – angefangen von Cowboy & Indianer oder Räuber & Gendarm, über Live-Rollenspiele bis hin zu Paint-Ball und Laserdom oder Computerspielen wie Doom, Counterstrike & Co. – spielen um diese tief in unserem genetischen Erbe verankerte Aggressivität zu kanalisieren. In unserer friedlichen Welt, oder besser in den Teilen der Welt in denen die Gesellschaft einigermaßen friedlich funktioniert, müssen wir ein Ventil finden um unsere gewalttätige Natur zu bändigen.

Computerspiele oder reale Gewaltspiele machen keine Gewalttäter, ich denke es gibt einfach einzelne Menschen deren Aggressivitätspotential so hoch ist, dass es sich nicht durch das Spiel im Zaum halten lässt. Amoktaten wie in Winnenden werden sich durch all den Aktionismus genausowenig verhindern lassen wie eine Vergewaltigung in einer Straßenecke oder ein Mord aus Eifersucht. Es wird immer Menschen geben bei denen das Tier durchbricht.

Gewalt steckt in unserer Natur und Ethik entsteht nicht durch Politik!

Neues zur neuen Grippe

Verfasst von Eric in Nachrichten

Wie schon erwähnt wollte ich das Thema weiter im Blick halten und das habe ich natürlich auch getan. Ich wollte einige Ereignisse abwarten bevor ich mich erneut zu dem Thema äußere.

Jetzt sind diese Ereignisse eingetreten und somit wird es Zeit wieder etwas zu schreiben.

Es gibt die ersten bestätigten Fälle in Deutschland, das waren erwartungsgemäß Rückkehrer aus Mexiko.

Sehr wahrscheinlich gibt es jetzt auch die ersten Infektionen die nicht direkt auf einen Besuch in Mexiko zurückzuführen sind. Das war der zweite Punkt auf den ich warten wollte. Ich denke es wird interessant jetzt die folgende Woche abzuwarten um zu sehen wie sich die ganze Angelegenheit weiter entwickelt.

Relativ erfreulich bei der ganzen Entwicklung ist die doch recht niedrige Sterblichkeitsrate bei ordentlicher Behandlung. Die ersten Berichte aus Mexiko ließen noch auf eine Sterblichkeit von ca. 10% schließen, doch bisher sind erst einige Menschen nachweislich durch die neue Influenza A/H1N1 ums Leben gekommen. Es scheint also in der Hinsicht keine Killerkrankheit zu sein. Es besteht natürlich weiterhin die Gefahr dass der Virus bei einer Kreuzinfektion mit einem anderen (Grippe)virus mutiert und dadurch gefährlicher wird (aber die besteht bei jeder Grippewelle).

Die WHO hat mittlerweile im Bezug auf den Ausbruch der Neuen Grippe die Pandemiestufe 5 vergeben. Die Infektion weitet sich aus und ich vermute wir werden es weltweit noch mit einer ganzen Reihe neuer Infektionen zu tun bekommen. Besonders interessant ist in diesem Hinblick der Südostasiatische Raum aus dem noch keine Meldungen vorliegen. Besonders Indien und China sind in solchen Dingen nicht für ihre Informationspolitik berühmt. Da kann noch einiges auf uns zukommen (oder besser auf die Bewohner dieser Regionen)

Abschließen möchte ich anmerken: Mit etwas Glück kann man diese globale Grippewelle am Ende als Testlauf für die internationale Zusammenarbeit bei Pandemien sehen. Ein weiteres Update zu diesem Thema (wenn nichts gravierendes passiert) vermutlich Ende nächster Woche.

Ein schweinischer Virus

Verfasst von Eric in Nachrichten

Und ganz plötzlich füllt ein neues Thema die Nachrichten, ein Influenzavirus vom Typ A H1N1 der sich ziemlich schnell ausbreitet und darüber hinaus scheinbar unerfreulich tödlich ist …

Die ersten Fälle wurden aus Mexiko gemeldet, mittlerweile auch einige aus den USA und erste aus Europa. Aufgrund der Inkubationszeit und der anfangs nicht all zu dramatischen Symptome ist an sich zu erwarten dass sich das Virus global verbreiten wird.

Ein Thema das ich auf jeden Fall mal im Auge behalten werde.

Update:
Eine aktuelle Verbreitungskarte gibt es auf Google Maps

Viele Welten? Viel Leben?

Verfasst von Eric in Nachrichten

Im Bereich der Science Fiction gibt es eine Frage die oft gestellt und immer wieder anders beantwortet wir: “Sind wir alleine im Universum? Gibt es da draußen noch jemanden?”

Wer sich ein wenig mit Science Fiction befasst, der ist wahrscheinlich das eine oder andere Mal über die Drake Funktion gestolpert. Es handelt sich um einen Multiplikatorischen Term, der die Anzahl von technisch hochentwickelten Abschätzen soll. In die Funktion fließen verschiedene Faktoren ein, die Anzahl der Sterne, der Prozentsatz von Sternen mit Planeten, der Prozentsatz von Planeten in der Lebenszone und einige mehr.

Das Problem an dieser Funktion ist die Spannbreite von Ergebnissen die man durch die Annahmen für die einzelnen Faktoren annehmen kann. Bis 1990 wusste man nicht ob es außerhalb des Sonnensystems überhaupt Planeten gab. Damals wurde der erste Extrasolare Planet entdeckt. Mittlerweile wurden mehr als 350 Planeten außerhalb des Sonnensystems entdeckt!

Wenn man sich ein Maßstabsmodell unseres Sonnensystems anschaut stellt man fest, dass die Planeten im vergleich Zur Sonne ziemlich klein sind. Es ist also extrem schwer einen Planeten überhaupt zu erkennen. Die Wissenschaft verwendet ein indirektes Nachweisverfahren. Im Physikunterricht lernt man, dass sich Massen immer Gegenseitig anziehen, das heißt die Sonne zieht die Erde an und umgekehrt. Ein Stern der ein Planetensystem hat eiert also. Davon ausgehend kann man berechnen wie groß der Planet sein muss, der das Eiern verursacht.

Das Problem bei dieser Technik, je kleiner ein Planet im Vergleich zu seinem Zentralgestirn ist, desto weniger wird der Stern eiern. Die ersten entdeckten Planeten waren dementsprechend auch Gasriesen in der Form des Jupiter. Je feiner die Methoden zum Nachweis von extrasolaren Planeten werden, desto kleiner werden die Planeten die man damit findet und desto mehr Planeten findet man in einzelnen Systemen.

Der Artikel in der L.A. Times, der mich zu diesem Beitrag bewogen hat, stellt ein Sternensystem vor das nur etwa 20 Lichtjahre entfernt liegt und in dem sich nicht nur der kleinste, bisher sicher nachgewiesene, extrasolare Planet mit zwei Erdmassen findet. Interessant ist dabei auch, dass sich in diesem System der erste nachgewiesene Exoplanet befindet, der in einer Entfernung um seinen Stern kreist in der Wasser mit hoher Wahrscheinlichkeit (wenn es auf dem Planeten vorhanden ist) flüssig wäre. Das wiederum ist eine Voraussetzung für das entstehen von Leben in der Art in der wir höheres Leben verstehen (biochemische Prozesse in Zellen).

Zurück zu meiner Grundfrage: Ausgehend von der Drake-Gleichung scheint sich ein Faktor immer mehr in Richtung “Ja es gibt Leben – vielleicht auch intelligentes” zu verschieben nämlich die Anzahl von Planeten auf denen Leben entstehen könnte.

Betrachtet man die Grundlagen der Physik in unserem Sonnensystem, so wäre es meines erachtens schon sehr unwahrscheinlich wenn es nur vereinzelt Sterne mit Planeten gäbe. Bisher wurden bei etwa 7% der Sterne die man untersucht hat tatsächlich Planetensysteme gefunden, aber je besser die Nachweismethoden werden, desto höher wird dieser Prozentsatz bei neu untersuchten Sternen. Und auch bei so manchem bereits negativ untersuchten Stern wird im zweiten oder dritten Anlauf ein Planet gefunden.

Planeten eine Seltenheit – scheinbar nicht

Leben einmalig – Ich denke nicht

Kein Netz

Verfasst von Eric in Nachrichten

Gestern gegen 16:00 fiel das Netz von T-Mobile komplett nahezu komplett aus. Für mehrere Stunden hatten gab es einfach “Kein Netz”.

Dieser Vorfall zeigte mal wieder eindrucksvoll, wie abhängig wir von unserer Technik geworden sind. Scheinbar können wir ohne Handys nicht mehr leben.

Auf die bundesweite Panne im Mobilnetz der Telekom hat HitRadio FFH schnell reagiert. Die private Radiostation bot seinen Hörern an, wichtige Nachrichten an Bekannte einfach über den Sender weiterzugeben. Schon kurz nach dem Angebot hätten sich Hunderte Hörer gemeldet, sagte der Sprecher des Senders am Dienstagabend.

www.welt.de

Kleine Ursache, große Wirkung. Der Ausfall ereignete sich da zwei Server ausgefallen waren die für die Zuordnung der Rufnummern zuständig waren. Bei der Telekom brauchte man einige Stunden überhaupt diese Ursache festzustellen. Ich vermute die Warnmeldung über den ausgefallenen Server sollte per SMS an den zuständigen Techniker gesendet werden :)

Mehr gibt es auch unter stern.de

Powered by WordPress
Theme: Black Bible
© Eric Pöhlsen - Alle Rechte vorbehalten.