Alice im Wunderland

Verfasst von Eric in Film

Ein Alice in Wunderland von Tim Burton mit Johnny Depp das musste ich mir natürlich ansehen. Leider hat es mich nicht wirklich überzeugt. So doof das vielleicht klingt, mir war dieses Wunderland zu normal. Das Wunderland ist eine Welt, in der die Logik aufgehoben wird, in der Träume Realität werden und ein kleines Mädchen dadurch zur Heldin. Es sollte eine völlig unvorsehbare Welt sein in der die Ordnung auf einem komplexen Chaos basiert.

Dafür ist der Plot allerding von Anfang an zu geradlinig und vorhersehbar, sowohl in der Wunderwelt wie auch in der Außenwelt. Das ist Schade.

Daher nur eine Gesamtwertung von 6/10 Punkten.

Coraline

Verfasst von Eric in Film

coralineIch weiß ja nicht nach welchen Kriterien die Altersfreigabe durch die FSK erfolgt, doch die Entscheidung diesen Film mit einer Freigabe ab 6 zu versehen erscheint mir nicht sehr durchdacht.

Einige der Kinder fanden den Film auf jeden Fall nicht wirklich lustig und es ist ja auch kein lustiger Film. Natürlich sind die Figuren zum schreien komisch, die Charaktere in ihrer Ausgestaltung einfach nur krank. Dazu kommen diverse Szenen die einen grinsen lassen, doch die Geschichte spielt mit Kinderträumen und pervertiert sie in abgrundtiefen Horror.

Dem Team, das den Film realisiert hat gelingt es einen verspielten Knetmasse-3D-Animations-Horror Film zu machen der einem mehr als einmal den Schauer über den Rücken jagt.

Mein Gesamturteil: 8/10

Weitere Empfehlung: Nicht für Kinder unter 10 Jahren geeignet.

Duplicity

Verfasst von Eric in Film

Duplicity PosterDer Film fällt in das Genre romantische Agentenkomödie. Zwei Genres zu mischen ist in Ordnung und funktioniert auch in den meisten Fällen ganz gut. Romantische Komödien, oder Agentenkomödien. Immer wenn drei oder mehr Genres in einem Film oder Buch verarbeitet werden droht aber die Gefahr dass es am Ende nichts von alledem ist. 

In Duplicity liegen die Anteile bei 30% Romantik, 30% Komödie und 50% Agententhriller.

 

Ray Koval (Clive Owen) und Claire Stenwick (Julia Roberts) sind Agenten für CIA und MI6 die in die Privatwirtschaft wechseln und in der Wirtschaftsspionage zweier Pharmakonzerne tätig werden. Eine der Firmen wird ein neuartiges Produkt auf den Markt bringen und jeder beginnt sein eigenes Spiel zu spielen um an die Formel für das Produkt zu kommen. 

Wahrscheinlich könnte man den Film in die Tonne treten, wenn die Geschichte kontinuierlich erzählt worden wäre, das ist aber nicht der Fall. Es beginnt mit einer Rückblende die fünf Jahre in die Vergangenheit blickt, in dieser werden die beiden Ray und Claire vorgestellt. Danach beginnt das eigentliche Spiel dessen Spielzüge man erst durch die vielfältigen Rückblenden versteht. Immer tiefer wird man in das komplexe Katz und Maus Spiel hineingezogen. 

Durch die vielen Zeitsprünge besteht allerdings auch die Gefahr, dass man den Faden verliert. Insgesamt ein Film der am Ende überraschend gut ist und eine Auflösung erfährt die sich lohnt. 

Gesamtwertung: 7/10

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