Der Andere – The Other Man

Verfasst von Eric in Film

In diesem Drama wird die Geschichte einer Dreiecksbeziehung erzählt, deren besonderer Twist eigentlich alleine darin liegt, dass dem Zuschauer eine wichtige Information bis fast zum Schluss vorenthalten wird.

Liam Neeson spielt Peter, den erfolgreichen Softwareentwickler, der seit vielen Jahren mit einer ebenso erfolgreichen Schuhdesignerin verheiratet ist. Antonio Banderasist ist Ralph, der ‘anderen Mann’, ein weltgewandter Kosmopolit. Eine E-Mail von ‘Ralph’ und seine Stimme auf ‘Lisas’ Mailbox bringen die ganze Geschichte ins Rollen.’Peter’ bittet seine Mitarbeiter ihm zu helfen eine Waffe zu bekommen und die Adresse des Anderen in Erfahrung zu bringen …

Der Film ist definitiv nur für einen einmaligen Besuch im Kino geeignet und ich muss auch ganz klar feststellen, dass sowohl Neeson als auch Banderas schon bessere Filme gemacht haben.

Meine Meinung 4/10

Deutschlandstart: 01.07.2010

Robin Hood

Verfasst von Eric in Film

Die Geschichte Robin Hoods ist eine Legende, die schon im Mittelalter von verschiedenen Autoren immer wieder neu geschrieben wurde. Ridley Scott hat sich aus der Vielzahl der verschiedenen Geschichten, wie ich finde, gut bedient und erschafft ein durchaus interessantes Schlachtenepos. Robin Hood einmal nicht als der Räuberhauptmann, sondern als Krieger, Ritter und vielleicht auch Feldherr.

Zur historischen Authentizität möchte ich mich in keiner Weise auslassen, aber wir reden hier ja auch von einem Actionfilm und nicht von einer Dokumentation. Einige der Schlachttaktiken und -techniken sollte man vielleicht eher in die Kategorie des Fantasyfilms einsortieren. Das gilt zum Beispiel für die französischen Landungsboote, die erinnerten auf jeden Fall stark an die amerikanischen Landungsboote aus dem zweiten Weltkrieg. Ich hatte sogar das Gefühl, es waren entsprechende Kulissen, mit Holzplanken überklebt.

Meine Wertung 8/10

Percy Jackson – Diebe im Olymp

Verfasst von Eric in Film


Der Auftakt zu einer neuen Jugend-Fantasy-Reihe. Wahrscheinlich könnte man sagen – es ist ein anderes Powerlevel; es geht nicht um Magie wie bei Harry Potter sondern gleich um göttliche Mächte.

Die Geschichte dreht sich um Percy Jackson, einen Sohn des Poseidon im Teenageralter, der dummerweise von seinen Onkels Zeus und Hades für den Dieb des Herrscherblitzes gehalten wird.

Dafür, dass er keine Ahnung von der Welt der Götter hatte, oder davon dass er ein Halbgott ist, kommt er ziemlich schnell mit der Situation zurecht.

Die Geschichte ist eine eindeutig amerikanische Interpretation der griechischen Götterwelt, aber das schadet dem Film nicht – es ist eine ‘göttliche Komödie’

Meine Wertung 8/10

Surrogates

Verfasst von Eric in Film

Wahrscheinlich hat jeder schon einmal von Second Live gehört. Man schlüpft mit einem Avatar in eine 3D Welt und erlebt diese Online. Surrogates geht weiter. Die Menschen schlüpfen mit ihrem verstand in Roboterkörper, mit denen sie in der wirklichen Welt unterwegs sind.

Seit Jahren ist der Großteil der Weltbevölkerung nicht mehr vor die eigene Haustür gegangen und auch der FBI Agent Tom Greer (Bruce Willis) ist schon lange nicht mehr wirklich vor der Türe gewesen. Dann geschieht ein Mord. Ein echter Mord. Ein Operator, der Mensch hinter dem Surrogate, wird durch seinen Ersatzkörper hindurch getötet.

Greer steht plötzlich zwischen allen Fronten, dem FBI, den wenigen Menschen die noch wirklich Leben und der Firma, die sich für die Surrogates verantwortlich zeichnet.

Der Film zeichnet eine soziale und technologische Dystopie gepaart mit einem soliden Actionfilm. Der Stoff hätte allerdings durchaus Stoff für mehr geboten. Er reicht allerdings nicht an Filme ähnlicher Thematiken wie I, Robot oder Minority Report heran.

Meine Wertung: 7/10

Avatar

Verfasst von Eric in Film

Deutscher Trailer kann leider nicht eingebettet werden

Bis zu 500 Millionen Dollar hat er gekostet, rechnet man alle Kosten der Distribution und Marketing mit rein. Damit handelt es sich mit deutlichem Abstand um den teuersten Film, der bisher produziert wurde.

Der Stoff ist nicht neu, es handelt sich um die Pocahontasgeschichte in der Form wie sie schon von Disney aber auch ähnlich in Der mit dem Wolf tanzt erzählt wurde.

Der technisch überlegene Weiße (Mensch), der das Land der Ureinwohner um des Profits wegen erobern möchte. Es geht um den einen Mann, der erkennen muss, dass die Wilden mehr sind als Barbaren.

So gesehen ist es ein Western im Science-Fiction-Gewand.
James Cameron hat für diesen Film eine komplett neue Aufnahmetechnik entwickelt, mit der die stereoskopische (zwei parallel angeordnete Kameras im Augenabstand) Aufnahme noch bei weiten übertroffen wird. Das kann einem als Zuschauer zwar egal sein, denn das spielt für das Betrachten des Films keine Rolle, doch vermutlich wird es die Zukunft der Filmemacherei deutlich beeinflussen.

Wirklich beeindruckt an dem Film hat mich James Camerons Interpretation der Gaia-Hypothese, die auf Pandora noch weit tiefer reicht als die von Lovelock postulierte für die Erde …

Mein Gesamturteil: 9/10

2012

Verfasst von Eric in Film

2012Irgendjemand meinte während der Pause: “Ich glaube Roland Emmerich hat genau ein Drehbuch und das verfilmt er immer wieder neu.” Das ist viellicht ein wenig sehr pauschalisiert.

158 Minuten Verwüstung und Weltuntergang, das ist die kürzeste Zusammenfassung die man zu dem Film bringen kann. Darüberhinaus werden natürlich die klassischen Fragen des globalen Katastrophenfilms behandelt.

Das Schicksal einiger weniger unglücklicher, stellvertretend für die Millionen oder gar Milliarden namenlosen Toten einer solchen globalen Katastrophe.

Mehrere Familiengeschichten, denn es gibt nichts wichtigeres im Angesicht des sicheren Todes die zerrütteten Familienverhältnisse zu kitten – das klingt jetzt vielleicht sarkastisch, aber später bleibt dafür nunmal keine Zeit mehr.

Der Film ist, was seine Bilder betrifft, gewaltig. Ich finde es schade, dass es keine 3D Fassung gibt, denn ich glaube die würde einen im wahrsten Sinne des Wortes einfach aus dem Kinosessel spülen.

Was man bei den Film nicht tun sollte, ist auch nur im Entferntesten über das nachzudenken was man sieht, denn das geht ziemlich schief!

Mein Fazit (in diesem Fall etwas aufgespalten):

Bilder: 10/10
Weltuntergang: 9/10
Handlung: 5/10
Realität&Logik*: 3/10

Gesamt: 7/10

*Ich habe erst überlegt in diesem Fall noch ein bisschen über die Realität und Logik zu philosophieren, aber das mache ich vermutlich an einem anderen Ort …

weihnachtsgeschichteDie Geschichte ist natürlich dieselbe, wie sie Charles Dickens aufgeschrieben hat. Man braucht also keine neue Handlung oder überraschende Wendungen zu erwarten, zumindest nicht, wenn man die Geschichte von Ebenezer Scrooge schon kennt.

Diese Verfilmung, die sich in eine unglaublich lange Reihe von filmischen Umsetzungen des Buchs einreiht, ragt aus diesen auf eine ganz besondere Art heraus. Es ist ein bildgewaltiger Animationsfilm, der die Charaktere zwar karikiert und überzeichnet, gleichzeitig zeigt er aber wunderschöne Bilder aus den dunkleren Gassen des Victorianischen Zeitalters. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man sich auf jeden Fall die 3D Fassung anschauen.

Der Film ist zwar ein Animationsfilm, jedoch stecken hinter den Bewegungen und der Mimik der Figuren absolut hochkarätige Schauspieler. Scrooge wird zum Beispiel von Jim Carrey gespielt und sein Angestellter von Gary Oldman.

Vermutlich werde ich in Zukunft öfter mit Brille auf der Nase im Kino sitzen. Das Regensburger Cinemaxx hat nämlich jetzt zwei 3D Kinosäle.

Meine Wertung für die Verfilmung der Weihnachtsgeschichte durch Disney: 8/10

Auch wenn es ein Animationsfilm ist, es ist kein Kinderfilm, wie die Altersfreigabe von FSK12 erraten lässt.

I Love You, Beth Cooper

Verfasst von Eric in Film

iloveyouHeute war wieder Sneak Preview und wieder einmal habe ich einen Film gesehen, den ich normalerweise nicht gesehen hätte. Ich muss zugeben, dass mir nicht einmal ein Trailer dazu über den Weg gelaufen ist.

Der Klassennerd Denis Cooverman gesteht bei der Abschlussrede, dass er seit Jahren in die Cheerleaderin Beth Cooper (Hayden Panettiere – spielt Claire Bennet in Heroes) verknallt ist, diese und andere sehr deutliche Äußerungen über seine Klassenkameraden führen zu einer chaotisch verrückten Nacht.

Die Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Roman von Larry Doyle, der ehemals Drehbuchautor für die Simpsons war.

Der Film läuft offiziell am 29.10. in den Deutschen Kinos an.

Die Geschichte ist komplett verrückt und abgedreht, ich gebe dem Film daher insgesamt 7/10 Punkten.

Die Frau des Zeitreisenden

Verfasst von Eric in Film

fdzDer Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Audrey Niffenegger aus dem Jahr 2003 und erzählt die etwas ungewöhnliche Liebesgeschichte von Henry und Clare.
Henry ist ein Zeitreisender, der durch einen genetischen Defekt immer wieder aus der Zeitebene fällt und sich in der Zukunft oder Vergangenheit wiederfindet. Dummerweise kommt immer nur er an, nicht seine Kleidung oder was auch immer er bei sich hat. So lernt er als ca. 40 jähriger die 6-jährige Clare kennen.
Wirklich kennen lernen tut er sie aber erst mitte 20, zu dem Zeitpunkt ist sie etwa 18 und hat schon viele seiner zukünftigen Ichs kennengelernt.

Die Geschichte verwendet keinen Gedanken darauf wie das mit der Zeitreise funktioniert, es dreht sich nur darum, wie lieben sich zwei Menschen deren Beziehung nicht der üblichen Chronologie entspricht.

Der Autor verwendet für sein Buch das Konzept, das ich immer als “robuste Zeit” bezeichne. Die Zeitlinie ist fest und lässt sich nicht verändern. Das ist ein Konzept, das gerade im Rahmen von Zeitreisen die Frage nach dem “Freien Willen” des Menschen aufwirft.

Ich fand den Film insgesamt in Ordnung und gebe ihm 6/10 Punkte auf meiner Skala.

G.I. Joe – Geheimauftrag Cobra

Verfasst von Eric in Film

gi_joe_posterWie bei Transformers handelt es sich dabei um ein Film gewordenes Spielzeug, dessen Wurzeln sogar bis in die 1960er zurückreichen. Tatsächlich gehörten die G.I. Joe Actionfiguren zu den ersten überhaupt und haben den Begriff geprägt.

Der Handlungsbogen des Films zieht sich von Anfang nach Ende durch und wird flankiert von Liebe, Rache und einigen anderen klassischen Beweggründen für dumme Aktionen.

Nette Kampfsequenzen, coole Gadgets, das fasst es ziemlich umfassend zusammen.
Insgesamt ein schneller Near-Future Science Fiction Actionfilm, der unter der Prämisse Action und Effekte vor der Story gedreht wurde.
Ich kann mir gut vorstellen, dass es zu diesem Film auch einen zweiten Teil geben kann – wobei das am Ende natürlich vom finanziellen Erfolg des Films abhängt.

Der finanzielle Erfolg wird sich allerdings, wie ich vermute, nicht nur an den Einnahmen aus der Kinokasse und den DVD Verkäufen ermessen – auch die Spielzeugverkäufe der Firma Hasbro werden genau betrachtet. Die ausgewählten Schauspieler, sowie die Waffen und Fahrzeuge geben sicher ein gute Actionfigurensammlung ab.

Meine Wertung: 7/10

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