Alice im Wunderland

Verfasst von Eric in Film

Ein Alice in Wunderland von Tim Burton mit Johnny Depp das musste ich mir natürlich ansehen. Leider hat es mich nicht wirklich überzeugt. So doof das vielleicht klingt, mir war dieses Wunderland zu normal. Das Wunderland ist eine Welt, in der die Logik aufgehoben wird, in der Träume Realität werden und ein kleines Mädchen dadurch zur Heldin. Es sollte eine völlig unvorsehbare Welt sein in der die Ordnung auf einem komplexen Chaos basiert.

Dafür ist der Plot allerding von Anfang an zu geradlinig und vorhersehbar, sowohl in der Wunderwelt wie auch in der Außenwelt. Das ist Schade.

Daher nur eine Gesamtwertung von 6/10 Punkten.

Wolfman

Verfasst von Eric in Film


Mein Urteil fällt etwas gemischt aus.

Begeistert haben mich die Transformationszenen, ich kenne nur wenige andere Filme in denen eine Metamorphose so beeindruckend gezeigt wurden. Auf der anderen Seite muss ich sagen, dass die Werwolfform besonders in der Gesichtsausprägung nicht ganz so beeindruckend wirkt, wie ich mir das erhofft hatte.

Die Geschichte bringt zwar Plotwendungen die man vielleicht nicht von Anfang an erwartet hätte, aber die doch am Ende nicht so überraschend sind wie das vielleicht wünschenswert gewesen wäre.

Man hätte, meine Meinung nach mehr Horror durch die Geschichte der Mutter aufbauen können – es gibt da zwar gute Ansätze, wie die sich bewegende Statue – aber es bleibt halt leider beim Ansatz.

Was es eindeutig nicht gebraucht hätte, wären die Schockmomente, die einfach durch ‘Lärm’ ausgedrückt wurden. Keine Ahnung ob es bei uns im Kino nur extrem laut eingestellt war (die übertreiben es ganz gerne mit der Lautstärke), aber Horror geht auch ohne zu befürchtenden Hörschaden.

Insgesamt eine sehr klassische Interpretation des Themas ohne besondere Überraschungen oder Abweichungen vom Standardmythos.

Insgesamt würde ich sagen 7/10

Percy Jackson – Diebe im Olymp

Verfasst von Eric in Film


Der Auftakt zu einer neuen Jugend-Fantasy-Reihe. Wahrscheinlich könnte man sagen – es ist ein anderes Powerlevel; es geht nicht um Magie wie bei Harry Potter sondern gleich um göttliche Mächte.

Die Geschichte dreht sich um Percy Jackson, einen Sohn des Poseidon im Teenageralter, der dummerweise von seinen Onkels Zeus und Hades für den Dieb des Herrscherblitzes gehalten wird.

Dafür, dass er keine Ahnung von der Welt der Götter hatte, oder davon dass er ein Halbgott ist, kommt er ziemlich schnell mit der Situation zurecht.

Die Geschichte ist eine eindeutig amerikanische Interpretation der griechischen Götterwelt, aber das schadet dem Film nicht – es ist eine ‘göttliche Komödie’

Meine Wertung 8/10

In meinem Himmel

Verfasst von Eric in Film

Der Film lebt von seinen Bildern, zwischen dem hochgefühl des Lebens und der schwärze des Todes. Die Geschichte erzählt von der 14jährigen Susie Salmon, die von einem Mann aus der Nachbarschaft ermordet wird.

Es ist eine Poltergeistgeschichte, aus dem Blickwinkel des Geists beschrieben. Es ist auch ansonsten die ‘klassische’ Geschichte des Toten der die Welt noch nicht loslassen kann, weil es noch etwas zu tun gibt.

Zeitweise hatte ich das Gefühl, dass die Bilder die Handlung überschatten, dass das was passiert nicht greifbar ist. Natürlich kann das gerade bei einem solchen Film das Ziel des Drehbuchautors und Regisseurs sein, aber es waren teilweise zu viele zu helle Bilder in der Zwischenwelt – für die Art und Weise  wie das Mädchen stirbt.

Meine Wertung: 7/10

Deutschlandstart: 18.02.2010

weihnachtsgeschichteDie Geschichte ist natürlich dieselbe, wie sie Charles Dickens aufgeschrieben hat. Man braucht also keine neue Handlung oder überraschende Wendungen zu erwarten, zumindest nicht, wenn man die Geschichte von Ebenezer Scrooge schon kennt.

Diese Verfilmung, die sich in eine unglaublich lange Reihe von filmischen Umsetzungen des Buchs einreiht, ragt aus diesen auf eine ganz besondere Art heraus. Es ist ein bildgewaltiger Animationsfilm, der die Charaktere zwar karikiert und überzeichnet, gleichzeitig zeigt er aber wunderschöne Bilder aus den dunkleren Gassen des Victorianischen Zeitalters. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man sich auf jeden Fall die 3D Fassung anschauen.

Der Film ist zwar ein Animationsfilm, jedoch stecken hinter den Bewegungen und der Mimik der Figuren absolut hochkarätige Schauspieler. Scrooge wird zum Beispiel von Jim Carrey gespielt und sein Angestellter von Gary Oldman.

Vermutlich werde ich in Zukunft öfter mit Brille auf der Nase im Kino sitzen. Das Regensburger Cinemaxx hat nämlich jetzt zwei 3D Kinosäle.

Meine Wertung für die Verfilmung der Weihnachtsgeschichte durch Disney: 8/10

Auch wenn es ein Animationsfilm ist, es ist kein Kinderfilm, wie die Altersfreigabe von FSK12 erraten lässt.

Die Frau des Zeitreisenden

Verfasst von Eric in Film

fdzDer Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Audrey Niffenegger aus dem Jahr 2003 und erzählt die etwas ungewöhnliche Liebesgeschichte von Henry und Clare.
Henry ist ein Zeitreisender, der durch einen genetischen Defekt immer wieder aus der Zeitebene fällt und sich in der Zukunft oder Vergangenheit wiederfindet. Dummerweise kommt immer nur er an, nicht seine Kleidung oder was auch immer er bei sich hat. So lernt er als ca. 40 jähriger die 6-jährige Clare kennen.
Wirklich kennen lernen tut er sie aber erst mitte 20, zu dem Zeitpunkt ist sie etwa 18 und hat schon viele seiner zukünftigen Ichs kennengelernt.

Die Geschichte verwendet keinen Gedanken darauf wie das mit der Zeitreise funktioniert, es dreht sich nur darum, wie lieben sich zwei Menschen deren Beziehung nicht der üblichen Chronologie entspricht.

Der Autor verwendet für sein Buch das Konzept, das ich immer als “robuste Zeit” bezeichne. Die Zeitlinie ist fest und lässt sich nicht verändern. Das ist ein Konzept, das gerade im Rahmen von Zeitreisen die Frage nach dem “Freien Willen” des Menschen aufwirft.

Ich fand den Film insgesamt in Ordnung und gebe ihm 6/10 Punkte auf meiner Skala.

Oben

Verfasst von Eric in Film

obenUnd die Moral von der Geschicht? Das ist eine Frage, die man in den meisten Fällen nach einem Kinobesuch nicht unbedingt stellen sollte.

Der neue Pixar Animationsfilm, ‘Oben‘ zeigt eine der wohl wichtigsten Lebensweisheiten und beleuchtet sie sogar aus mehreren Blickwinkeln:

  • Lebe deinen Traum!
  • Mach es, bevor es zu spät ist!
  • Aber kannst du dir sicher sein, dass aus deinem Traum noch kein blinder Egoismus geworden ist?

Insgesamt ein lustiger Film der aber auch nachdenklich macht.

Wie andere Pixar Filme ein absolut mit Liebe zum Detail gestalteter Film mit sehr ausdrucksstarken Charakteren und sehr schöner Grafik. Das wohl beste an diesem Film ist, die Geschichte wird durch die Grafik lebendig – Oben ist mehr als nur schöne Bilder

Meine Wertung: 8/10

Übrigens war ich ein wenig überrascht, bei einer Sneak Preview mit eine angegebenen Altersfreigabe ab 16 mit dem Vorfilm ‘Teilweise Wolkig‘ begrüßt zu werden.

Kinostart: 17.09.

Coraline

Verfasst von Eric in Film

coralineIch weiß ja nicht nach welchen Kriterien die Altersfreigabe durch die FSK erfolgt, doch die Entscheidung diesen Film mit einer Freigabe ab 6 zu versehen erscheint mir nicht sehr durchdacht.

Einige der Kinder fanden den Film auf jeden Fall nicht wirklich lustig und es ist ja auch kein lustiger Film. Natürlich sind die Figuren zum schreien komisch, die Charaktere in ihrer Ausgestaltung einfach nur krank. Dazu kommen diverse Szenen die einen grinsen lassen, doch die Geschichte spielt mit Kinderträumen und pervertiert sie in abgrundtiefen Horror.

Dem Team, das den Film realisiert hat gelingt es einen verspielten Knetmasse-3D-Animations-Horror Film zu machen der einem mehr als einmal den Schauer über den Rücken jagt.

Mein Gesamturteil: 8/10

Weitere Empfehlung: Nicht für Kinder unter 10 Jahren geeignet.

harry_potter

Natürlich waren die Erwartungen an den sechsten Teil der Fantasy-Saga um den Zauberschüler Harry Potter nicht niedrig. Nun, die Umsetzung der Buchvorlage ist solide, aber wie bei den meisten Umsetzungen umfangreicher Romane natürlich an einigen Stellen gekürzt.

An der einen oder anderen Stelle hätte ich mir ein wenig mehr schauspielerisches Engagement gewünscht. Einige Szenen wirken etwas platt und die Emotionalität der Situation kommt nicht immer so rüber wie ich mir das erwartet hatte.

Der Film wurde dahingehend getrimmt mit der FSK 12 durchzukommen, das wird dem Buch nicht mehr wirklich gerecht, finde ich. Der sechste Teil ist dunkler und düsterer als die anderen Teile und bewegt sich teilweise in Richtung des Horrorgenres, dies konnte wegen dem festklammern an der Jugendfreigabe filmisch nicht wirklich umgesetzt werden.

Insgesamt gebe ich der Verfilmung diesen Teils solide 8/10 Punkten auf meiner Wertungsskala.

Ach ja, ziemlich makaber aber sehr cool fand ich die fünf oder sechs Jungs und Mädels in Slytherin Gewandung, die im Kinofoyer standen und ein Transparent schwenkten. Darauf stand: “Snape 1 : Dumbledore 0″

Unterwegs

Verfasst von Eric in Rollenspiel, Verschiedenes

Vorletzte Woche war ich unterwegs, und habe deswegen kaum etwas geschrieben – und diese Woche bin ich irgendwie einfach nicht dazu gekommen.

Einige meiner freien Tage habe ich für einen Besuch bei meinen Eltern im Berchtesgadener Land verwendet. Dabei musste ich mal wieder feststellen, dass der Telekommunikationsinfrastrukturausbau (cooles Wort ich glaube so was schafft man nicht in vielen Sprachen) im Südosten Bayerns noczu wünschen übrig lässt. Auf weiten Teilen der Bahntrasse gibt es kaum oder sehr eingeschränkten Mobilfunkemofang und somit ist auch wenn überhaupt nur eine Internetverbindung via GPRS möglich

Einen Tag habe ich mit meinem Vater in der Rupertustherme verbracht. Ich war schon länger nicht mehr in der Sauna und habe es genossen, mich fünf Mal durchbraten zu lassen. Neben verschiedenen netten Saunen gibt es dort auch eine Solegrotte mit einem Salzgehalt wie im Toten Meer, da kann man sich dann ein wenig treiben lassen.

Am anderen Tag war ich mit meinen Eltern auf einem netten Spaziergang, der dann doch noch eine kleine Wanderung wurde. Wir sind von Reichenhall nach Inzell gefahren, auf die andere Seite des Staufen und haben uns vom Adelgaß auf den Weg zum Frillensee gemacht. Dort ist im letzten Winter eine ziemlich dicke Lawine runtergekommen und hat den Wald ziemlich ausgedünnt. Weil ich der Meinung war, dass mir der Spaziergang zum Frillensee nicht genug ist, haben wir uns dann weiter an den Aufstieg Richtung Hochstaufen gemacht. Ausgehend von dem trüber werdenden Wetter und der nur für einen Spaziergang gepackten Ausstattung ging es dann über die Flanke eines Bergvorsprungs zu einem vorgelagerten Gipfel. Insgesamt waren wir am Ende etwas über drei Stunden unterwegs. Die grobe Route findet sich hier(Google Earth .KMZ).

Am Mittwoch fuhr ich dann zurück nach Regensburg, packte meine Sachen für das Wochenende und habe mir die Sneak Preview im Kino angesehen.

Das Wochenende (ab Donnerstag) war ich auf Heldentrutz V, einer absolut genial vorbereiteten Live-Rollenspiel Convention. Allein darüber könnte ich an dieser Stelle, vermutlich seitenweise schreiben. Alles in allem hatte ich eine geniale Woche.

Die letzte Woche habe ich in der Arbeit damit verbracht, das was in den letzten zwei Wochen meines Urlaubs  nicht erledigt wurde anzugehen.

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