Archiv der Kategorie ‘Verschiedenes’

… Da hat wohl jemand aus dem Bezirksklinikum mal wieder die Kopierer an der Uni gefüttert …

crazy

Wir lieben Flatrates, es ist so bequem und einfach – einmal zahlen und danach benutzen ohne darüber nachzudenken.

Sehr oft rechnen wir nicht nach, wenn wir eine Flatrate abschließen. Die Unternehmen rechnen natürlich schon. Sie wissen, es gibt Nutzer die damit besser wegkommen, als wenn sie jedes Mal einzeln zahlen und es gibt Leute die die Dienstleistung öfter nutzen.

Mittlerweile gibt es Flatrates für alles mögliche. Jeder kennt Telefon- und Internetflats, viele haben Monatskarten für Busse und Bahnen. Es gibt Flatrates für die Autowaschanlage und es gibt die Flatrate fürs Kino.

Cinemaxx bietet seit letztem Jahr die Silver Card und die Gold Card an, mit der man für ein halbes oder ganzes Jahr so oft ins Kino gehen kann wie man möchte. Die Preise für dieses Angebot haben es aber in sich, für die Silver Card zahlt man 149€, für die Gold Card 249€ – ein stolzer Preis. Deshalb habe ich lange Zeit überlegt und mich dann entschieden und jetzt ein halbes Jahr die Silver Card genutzt = 149,00€.

Jetzt wird es Zeit nach zu rechnen. Hat sich die Investition gelohnt?

Ich habe mir im vergangenen halben Jahr 49 Kinovorführungen angesehen, und damit im Schnitt 3,04€ für eine Karte bezahlt. Wow, das ist ziemlich cool wenn man das so betrachtet. Der Basiseintrittspreis beträgt 6,50€ (7,50€ am Wochenende) dazu kommt 1€ Logenzuschlag (wenn man möchte) und 0,50 – 1,00€ Überlängenzuschlag bei manchen Filmen.

Ich habe 33 verschiedene Filme gesehen, 11 Filme habe ich 2x oder öfter gesehen, 4 Filme sogar 3x oder öfter. Vier Mal hatte ich keine Ahnung was ich sehen werde (Sneak Preview), fünf Mal war ich im Männerabend (Premierenmittwoch der Action und Sci-Fi Filme), ein Mal in der Ladies Night (Premierenmittwoch der Romantikschnulzen). Acht Filme habe ich im englischen Originalton gesehen. Von den 33 Filmen, war einer eine deutsche Produktion.

Also, ich habe ca. 3,00€ pro Kinobesuch bezahlt. Das ist leider nur eine Seite der Gleichung. Was hätte ich denn eigentlich über den Kassentresen geschoben. Wie oft wäre ich ins Kino gegangen, wenn ich jeden Kinobesuch einzeln bezahlt hätte? Ich bin die Liste durchgegangen und habe 23 Kinobesuche markiert. Damit hätte ich 22 Filme gesehen, und einen davon zwei Mal. Leider steht auf den Tickets nur das Datum, nicht der Wochentag und ich bin jetzt nicht so wahnsinnig, dass ich auch das noch nachvollziehe. Ich gehe meistens an Montagen, Mittwochs und am Wochenende ins Kino, also rechnen wir der Einfachheit halber mit 2:1 Wochentage zu Wochenende, dazu mit 20% Überlängen. Ich bin dabei sparsam und verzichte auf den Euro Logenzuschlag. Dabei komme ich auf 15*6,50€ + 8*7,50€ + 4*1,00€, macht in Summe 161,50€ – Das ist die andere Seite der Gleichung.

Vergleichen wir direkt:

23 Kinobesuche ohne Loge für 161,50€

vs.

49 Kinobesuche mit Loge für 149,00€

Ich glaube es war eine gute Investition – meine neue Karte habe ich auch schon vor einigen Tagen bestellt.

Ob sich ein Poweruser wie ich für das Cinemaxx noch finanziell lohnt weiß ich nicht – neben den Kosten für die minimale Abnutzung der Sitzmöbel fallen schließlich die prozentualen Abgaben an die Filmverleiher an – aber es ist ja eine Mischkalkulation. Der Verrechnungspreis der auf meine Karten gedruckt wird beträgt 6,30€.

Übrigens, wer größere Strecken zum nächsten Cinemaxx fahren muss, der sollte die Anschaffung der Karte noch von den Fahrtkosten und den Kosten im Parkhaus abhängig machen, ich habe für so etwas ja mein Flatrate-Busticket :)

Mitbewohner gesucht

Verfasst von Eric in Verschiedenes

Wir suchen mal wieder Mitbewohner.

ab sofort, 11m² – 205€

ab 01.09., 15m² – 235€

inkl. Heizung, Wasser, Strom, Internet, Telefon

alles weitere steht hier: http://www.wg-gesucht.de/1709605.html

Ein echtes Vorbild

Verfasst von Eric in Verschiedenes

Ein Bulli der Bundespolizei steht an einer roten Ampel, der Beamte am Steuer hat ein Handy am Ohr und unterhält sich gestikulierend mit der Person am anderen Ende der Leitung.

Ich finde ja so etwas muss nicht sein.

… sind die schwersten.

Jetzt sind sie geschrieben – Ich glaube ich habe heute gute zehn Seiten, vermutlich sogar mehr getippt – geblieben ist eine.

In den letzten Wochen sind einige erste Ideen entstanden – Personen, Orte und Ereignisse zunächst in einer losen Abfolge – die sich dann immer weiter zu einem groben Plot verdichtet haben.

Jetzt steht das allererste Grundgerüst des Plots und ich habe angefangen wirklich zu schreiben – Ich habe geschrieben gelöscht, erneut geschrieben und wieder gelöscht.

In meinem Kopf habe ich ein ziemlich genaues Bild von dem, was passiert, von dem Ort an dem es passiert und von den Personen die dabei sind. Mein Ziel ist es, dass der Leser später in diese Welt hineingezogen wird. Er soll das Papier auf dem dem Wörter stehen vergessen, das Zimmer in dem er sitzt hinter sich lassen und eintauchen in die phantastische Welt, die ich selbst vor meinem inneren Auge gesehen habe.

Für mich ist der Einstieg geschafft, ich habe die erste Szene der Bilder aus meinem Bewusstsein in Text gegossen – jetzt folgt der Rest.

Twitter

Verfasst von Eric in Verschiedenes

Ich habe jetzt auch mal einen Twitter Account angelegt. Ob ich da großartig etwas schreibe weiß ich allerdings noch nicht, das sehe ich dann.

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Ich werde nachts wach, es klopft an meiner Zimmertüre.

Mehr schlafend als wach stehe ich auf und öffne, Aline steht draußen – schaut mich an und meint – “Ich glaube wir haben ein Problem, Eric”

Ich realisiere das rauschende Geräusch von Wasser und das überlaufende Waschbecken auf der Toilette.

“Weißt du wie man das abschaltet?” will Cécile wissen.

Drehen am Wasserhahn bringt nichts – Hand drunter auch nicht, zu viel Druck.

“Holt Lappen!” rufe ich (was man ohne Stimme so als rufen bezeichnen kann), bisher ist nur der gekachelte Bereich im Klo betroffen – dann sprinte ich in den Keller. Dummerweise gibt es für den Wasserhahn im Bad keine eigenen Amaturen, der lässt sich nur abschalten wenn man das Wasser für die ganze Hausseite abdreht – das ist zumindest gerade meine Vermutung.

Aus dem Bereich der Versorgungsrohre hört man das charakteristische Geräusch von schnell fließendem Wasser in Rohren – es kommt ja auch viel Wasser oben bei uns aus dem Wasserhahn. Mein Blick fliegt über die Ventile und ich drehe eins zu. Das Geräusch verstummt.

In dem Moment freue ich mich, dass man hier im Haus die üblichen Konventionen für Wasserinstallationen eingehalten hat. Außerdem bin ich glücklich über die Zeit als Schwimmbadmitarbeiter – woher sollte ich sonst wissen welches, der ein dutzend roten und blauen Räder, der richtige Absperrhahn ist.

Ich komme wieder nach oben, die Mädels sind dabei das Bad trocken zu legen. Wie geht es jetzt weiter? Wenn jemand das Wasser wieder aufdreht dann läuft es wieder. Es ist Sonntagnacht 01:30.

Ein knapper Zettel der die Situation erläutert und die Bitte das Wasser nicht wieder einzuschalten, ich klebe es an den Haupthahn. Danach stehe ich vor dem Zettel am schwarzen Brett, mit den Notfallnummern. Hausmeister Handy, oder Klempner Notdienst? Die Kosten würden zwar ziemlich sicher nicht direkt auf uns fallen, aber über die Nebenkostenumlage landen sie dann doch bei uns. Ist es tragbar, dass wir und die Nachbarn ein paar Stunden kein Wasser haben? Ich denke schon.

Ich versuche den Hausmeister zu erreichen, das Notfallhandy ist aus. Toll! Denke ich.

Nein, den Klempner rufe ich nicht an, die Überflutung konnte ja gestoppt werden.

Ein knapper Zettel für die Nachbarn oben und unten, ich lege sie vor die Türen. Aus der Wohnung über uns kommen schon eindeutige Geräusche, man hat festgestellt, dass es kein Wasser mehr gibt.

Eine andere Idee, ich verwende eine halbe Rolle Klebeband, die auf meinem Schreibtisch liegt und verklebe den Wasserhahn. Keine Ahnung ob das hält. Im Keller drehe ich das Wasser wieder auf.

Kein Rauschen, ein gutes Zeichen. Bevor ich in die Wohnung zurück gehe sammle ich meine Zettel wieder ein.

Am nächsten Morgen kommt der Hausmeister – wir haben ihn dann angerufen. Das Klebeband wird entfernt und es kommt kein Wasser. ?! – Nachts ein Sturzbach jetzt nichts. Der Hausmeister hat keine Erklärung, ich auch nicht. Er schaut sich den Wasserhahn an, der ist noch erste Generation, also aus der Zeit als das Haus gebaut wurde. “Ich kontaktiere den Klempner, der wird sich dann mit Ihnen in Verbindung setzen.

Wir bekommen dort also einen neuen Wasserhahn, mich würde aber schon interessieren was da passiert ist. Ich vermute im Moment, dass sich eine Verkalkung im Ventil gelöst hat. Der Wasserhahn ist wirklich ziemlich alt. Nachdem ich den Haupthahn abgedreht hatte und Aline den Wasserhahn zudrehen konnte schien er wohl von selbst wieder dicht zu sein – vielleicht hätte ich mir die Klebebandaktion auch sparen können.

Das mit dem Handy konnte der Hausmeister auch noch erklären, er war gerade drei Wochen im Urlaub und ist erst diese Nacht zurückgekommen – Das Handy hatte er noch nicht wieder eingeschaltet.

Sprachlos

Verfasst von Eric in Verschiedenes

Die Ursachenforschung habe ich noch nicht zufriedenstellend abschließen können, aber ich habe da so ein paar Vermutungen.

Ich bin im Moment echt sprachlos, Freitag war noch alles in Ordnung. Abends war die Stimme dann schon etwas kratziger. Ein Freund von mir hat seinen Junggesellenabschied gefeiert. Bei den meisten Leuten könnte man Stimmverlust dann auf einen übermäßigen Alkoholverlust schieben – ich trinke aber nichts. Wie auch sonst beschränkte sich mein Getränkekonsum auf Spezi.

Seit Samstag morgen lässt mich meine Stimme im Stich – so wie es sich jetzt anfühlt war es wohl der Vorbote zu einer Sommererkältung.

Ich bin gerade am überlegen ob ich den Chef nachher mit einem “Guten Morgen”-Zettel begrüße oder mit einem unhörbar geflüsterten “Guten Morgen”.

Das nächste WG Casting, und wenn wir das hinter uns haben können wir für September dann gleich das nächste ansetzen.

Du suchst ein Zimmer in Regensburg oder kennst jemanden, der eins sucht?

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Unterwegs

Verfasst von Eric in Rollenspiel, Verschiedenes

Vorletzte Woche war ich unterwegs, und habe deswegen kaum etwas geschrieben – und diese Woche bin ich irgendwie einfach nicht dazu gekommen.

Einige meiner freien Tage habe ich für einen Besuch bei meinen Eltern im Berchtesgadener Land verwendet. Dabei musste ich mal wieder feststellen, dass der Telekommunikationsinfrastrukturausbau (cooles Wort ich glaube so was schafft man nicht in vielen Sprachen) im Südosten Bayerns noczu wünschen übrig lässt. Auf weiten Teilen der Bahntrasse gibt es kaum oder sehr eingeschränkten Mobilfunkemofang und somit ist auch wenn überhaupt nur eine Internetverbindung via GPRS möglich

Einen Tag habe ich mit meinem Vater in der Rupertustherme verbracht. Ich war schon länger nicht mehr in der Sauna und habe es genossen, mich fünf Mal durchbraten zu lassen. Neben verschiedenen netten Saunen gibt es dort auch eine Solegrotte mit einem Salzgehalt wie im Toten Meer, da kann man sich dann ein wenig treiben lassen.

Am anderen Tag war ich mit meinen Eltern auf einem netten Spaziergang, der dann doch noch eine kleine Wanderung wurde. Wir sind von Reichenhall nach Inzell gefahren, auf die andere Seite des Staufen und haben uns vom Adelgaß auf den Weg zum Frillensee gemacht. Dort ist im letzten Winter eine ziemlich dicke Lawine runtergekommen und hat den Wald ziemlich ausgedünnt. Weil ich der Meinung war, dass mir der Spaziergang zum Frillensee nicht genug ist, haben wir uns dann weiter an den Aufstieg Richtung Hochstaufen gemacht. Ausgehend von dem trüber werdenden Wetter und der nur für einen Spaziergang gepackten Ausstattung ging es dann über die Flanke eines Bergvorsprungs zu einem vorgelagerten Gipfel. Insgesamt waren wir am Ende etwas über drei Stunden unterwegs. Die grobe Route findet sich hier(Google Earth .KMZ).

Am Mittwoch fuhr ich dann zurück nach Regensburg, packte meine Sachen für das Wochenende und habe mir die Sneak Preview im Kino angesehen.

Das Wochenende (ab Donnerstag) war ich auf Heldentrutz V, einer absolut genial vorbereiteten Live-Rollenspiel Convention. Allein darüber könnte ich an dieser Stelle, vermutlich seitenweise schreiben. Alles in allem hatte ich eine geniale Woche.

Die letzte Woche habe ich in der Arbeit damit verbracht, das was in den letzten zwei Wochen meines Urlaubs  nicht erledigt wurde anzugehen.

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