Archiv der Kategorie ‘Software’

Tetris mal anders

Verfasst von Eric in Internet, Software, Webseiten

Wer Tetris mag, soll sich mal hieran probieren, das ist echt heftig: http://www.firstpersontetris.com/

Ich dachte ja erst, es wäre vielleicht ein 3D Tetris (ich kannte da mal vor Jahren ein lustiges unter DOS, aber ich weiß nicht mehr wie es genau heißt) aber tatsächlich ist das Konzept doch ein bisschen anders ;)

Viel Spaß

Wieder da

Verfasst von Eric in Software, Webseiten

Das System meines Servers, OpenSuse 10.3, war nicht mehr so ganz up-to-date. Es wurde also langsam Zeit eine Neuinstallation mit einem aktuellen System durchzuführen.

Natürlich ist das immer so eine Sache. Es ist ein Nervenkitzel, hat man alle Backups und lassen sie sich diese hinterher wieder aufspielen?

Natürlich läuft es nie so, wie man sich das vorstellt. Ich wollte mir eigentlich Debian 5.0 ansehen, das heißt ich habe es auch getan – nur musste ich leider feststellen, dass die Installation von Strato leider sehr minimal. Alle Serverpakete müssen installiert und konfiguriert werden.

Ich habe mich nach einigen kurzen Experimenten entschieden doch wieder zum einigermaßen fertig konfigurierten OpenSuse – jetzt in Version 11.1 – zurückzukehren.

Das recovern der Dateisysteme und der Datenbanken hat, wie man sieht, geklappt. Sowohl mein Blog, als auch das Forum und das Wiki der Historisch-Phantastischen Gesellschaft Regensburg sind wieder da.

Powerpoint-Kultur

Verfasst von Eric in Nachrichten, Software

Ein interessanter Artikel der Süddeutschen Zeitung

Windows 7

Verfasst von Eric in Software

windows-7-logoIch habe im Juli eines der Vorverkaufspakete für knapp 50€ ergattert. Jetzt ist Windows 7 da und seit Sonntag läuft es auch auf meinem Laptop.

Zeit für einen ersten Eindruck:

64bit/32bit
Natürlich ist es verlockend es mit der 64bit Variante zu versuchen. Das habe ich dann auch getan. Der erste Eindruck war sehr positiv, alles schien zu funktionieren. Es gab sogar einen 64bit-fähigen Treiber für meine UMTS Karte. Die Ernüchterung kam, als ich eines meiner Lieblingsprogramme installieren wollte. Bei ca. 99% brach die Installation mit einer Fehlermeldung ab. Ich habe es dann noch ein paar Mal versucht, inklusive er Aktivierung der Option „Kompatibilität zu voriger Windows-Version“.

Ich habe dann doch die 32bit Version installiert. Sie läuft und auch meine Programme laufen.

Installation
Wahnsinnig schnell, ich habe für die Installation von der 64bit Version und einigen Programmen, gefolgt von der 32bit Variante mit den wichtigsten Programmen keine drei Stunden gebraucht.

Dazu kommen natürlich noch die Zeiten für Backups, Installation von Software und Einrichtung. Bis alles so ist, wie man es sich vorstellt, vergeht einige Zeit.

Windows 7 stellt bei der Installation weitaus weniger Fragen als seine Vorgängerversionen.

Sehr positiv überrascht bin ich von der Hardwareunterstützung. Das Multitouch-Display meines Laptops wurde schon durch die Systeminstallation erkannt und erforderte keine zusätzlichen Treiber.
HP stellt alle Treiber für das Gerät in einer Windows 7 tauglichen Version zur Verfügung (auch die 64bit Treiber)

Geschwindigkeit

Beim Start und beim Herunterfahren ist Windows 7 um einiges flotter als Windows Vista. Allerdings ist auch bei anderen Tätigkeiten ein spürbarer (positiver) Geschwindigkeitsunterschied wahrnehmbar.

Oberfläche
Die Taskleiste funktioniert ein bisschen anders als in den Vorgängerversionen. Die Schnellstartleiste und die Taskbar sind miteinander verschmolzen, das heißt man verankert Programme dauerhaft in der Taskleiste. Aktive Programme werden durch einen Rahmen markiert. Alle Fenster eines Programms bekommen einen Button, der durch einen Klick eine Auswahl der geöffneten Programme zeigt.
Das Ganze ist ein wenig gewöhnungsbedürftig, ich denke aber insgesamt keine schlechte Idee.

Browserauswahl?
Eigentlich sollte die Europäische Version von Windows 7 bei der Installation einen Auswahlbildschirm für verschiedene Browser präsentieren. Bei beiden Versuchen war das bei mir nicht der Fall. Mich stört das nicht sonderlich, aber es hat mich doch etwas gewundert.

Nicht so begeistert …
… bin ich auf jeden Fall vom neuen Mediaplayer. Vielleicht habe ich nur irgendeine Einstellung falsch, ich schaffe es nicht, das Videofenster neben der Playlistanzuzeigen

Ich habe außerdem ein kleines Problem mit dem Mauszeiger. Manchmal verschwindet er einfach, was wenig praktisch ist. Man kann zwar die Maus dann benutzen, aber man sieht sie nicht. Der Zeiger taucht dann wieder auf, wenn ich aufs Display tippe. Nachdem ich einen anderen Treiber installiert habe geht es aber jetzt besser.

Fazit:

Der Umstieg auf Windows 7 ist kein Muss. Wer allerdings mit Vista nicht zufrieden ist, sollte sich durchaus einmal überlegen auf das neue Windows umzusteigen.

Ein Spielleiter Handout für alle die ihre Spieler mal dazu bringen wollen wirklich daran Schuld zu sein dass die Kacke so richtig am dampfen ist. Das Programm ist für Pen&Paper und Live-Rollenspiel geeignet deren Setting mehr oder weniger in der Gegenwart liegt (ca 1995 – 2020).

Dieses kleine Tool simuliert ein Botnetz Kontrollprogramm das einen Angriff auf die Netzwerk- und Energieinfrastruktur startet. Einfach die Datei und den dazu gehörigen Authentication Code den Spielern zuschieben und sehen wie sie reagieren wenn plötzlich Strom, Internet, etc. weg ist.

Es gibt vielfältige Plots die man mit diesem Programm unterlegen kann. Vielleich läuft das Programm auch auf dem Rechner des Ober-Bösewichts und die Spieler müssen dafür sorgen dass es nicht aktiviert wird!

Ich verliere nicht mehr viele Worte, probiert es aus und genießt den Moment.

domino.zip

Update:

Aufgrund des leicht paranoiden Feedbacks im Cthulhu-Forum und dem Umstand, dass das Programm ohne bestehende Internetverbindung abstürzt, habe ich die Mail Funktion entfernt. Wer wissen möchte, was das Programm im einzelnen tut kann sich gerne den Quelltext ansehen …

domino_source.zip

Darkroom 0.8b

Verfasst von Eric in Software

darkroom08Nachdem ich angefangen hatte ernsthaft zu schreiben, machte ich mich auf die Suche nach der richtigen Software für diesen Zweck. MS Word oder OpenOffice Writer? Beides war nicht das Wahre, zumindest nicht für mich. Wenn ich schreibe, dann brauche ich keine Autovervollständigung, keine Unterringelung von unbekannten Worten, keine hunderttausend Formatierungen, keine Zeichenfunktionen. Was aber noch wichtiger ist, ich brauche keinen weißen Hintergrund wenn ich vorhabe stundenlang auf den Bildschirm zu schauen.

Es gibt Autorensoftware, Programme mit denen man in der Lage ist Charaktere und Schauplätze zu verwalten, alternative Kapitelsortierungen und anderes zu realisieren. Ich habe mir auch einige von diesen Programmen angesehen. Aber ich war von keinem der Programme wirklich überzeugt. Die meisten brachten wie die klassischen Officeprogramme einfach zu viele Funktionen mit die ich nicht brauchte. Viele Funktionen, wie die Charakterverwaltung, halten auch vom wirklichen schreiben eher ab als dass sie dabei unterstützen. Ich habe es dann mit Wordpad probiert aber auch da das Problem der meisten Programme. Es wird versucht Papier darzustellen und somit leuchtet einem der weiße Hintergrund in die Augen.

Dann stolperte ich über Darkroom und war begeistert. Wenn man es nüchtern betrachtet ist es nicht viel mehr als der windowsinterne Texteditor, aber schaut man genauer hin ist es viel mehr.

Das Programm legt sich im Vollbildmodus über den kompletten Arbeitsbereich und man wird durch nichts vom schreiben abgelenkt. Die Farben, Schriftart und Schriftgröße sind konfigurierbar. Wie man am Screenshot sehen kann verwende ich grüne Schrift auf schwarzem Grund. Diese Kombination ist gut lesbar und sie strengt die Augen nicht an.

Besonders wichtig finde ich die Einstellbarkeit der Textlaufweite. Widescreen-Monitore sind etwas tolles wenn es um Bilder und Filme geht, aber eine endlose Textzeile ist weniger toll, je länger eine Zeile desto leichter verrutscht man.

Natürlich ist auch Darkroom nicht perfekt, es gibt einige Dinge die nicht ganz optimal sind. Das Programm legt sich  im Vollbildmodus so über den Bildschirm dass die Uhr und die Akkustatusanzeige auch verschwinden. Kann unpraktisch sein, aber dafür gibt es eine Lösung die ich auch noch vorstellen werde. Die Scrollfunktion ist relativ langsam, aber ich benutze die Suchfunktion wenn ich die Stellen wiederfinden möchte an denen ich noch weiterschreiben muss.

Darkroom ist angelehnt an die Mac-Software Writeroom, aber im Gegensatz dazu Freeware.

Hier gibt es Darkroom

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