Archiv für Juli, 2009

Hangover

Verfasst von Eric in Film

hangoverVier Männer machen sich auf den Weg nach Las Vegas um den Junggesellenabschied von einem aus ihrer Gruppe zu feiern. Am nächsten morgen ist das Hotelzimmer verwüstet, der Bräutigam genau wie die Erinnerung an die vergangene Nacht verschwunden.

Anhand von Indizien versuchen die drei Freunde die Nacht zu rekonstruieren und müssen dabei feststellen dass es noch schlimmer war, als sie sich das nach dem Filmriss vorgestellt haben.

Die Handlung erinnerte an die Ereignisse aus Ey Mann – Wo is’ mein Auto – mit dem Unterschied, dass die Protagonisten in Hangover etwas anderes verloren hatten.

Da ich nicht gerade ein Freund von übermäßigem Alkoholkonsum bin, konnte ich die Charaktere nicht wirklich bemitleiden. Vielleicht liegt es daran, oder an der Art des Humors – ich habe zwar auch gelacht, aber über weite Strecken waren die Gags einfach nur doof.

Meine Wertung deshalb auch nur: 4/10

Ein echtes Vorbild

Verfasst von Eric in Verschiedenes

Ein Bulli der Bundespolizei steht an einer roten Ampel, der Beamte am Steuer hat ein Handy am Ohr und unterhält sich gestikulierend mit der Person am anderen Ende der Leitung.

Ich finde ja so etwas muss nicht sein.

… sind die schwersten.

Jetzt sind sie geschrieben – Ich glaube ich habe heute gute zehn Seiten, vermutlich sogar mehr getippt – geblieben ist eine.

In den letzten Wochen sind einige erste Ideen entstanden – Personen, Orte und Ereignisse zunächst in einer losen Abfolge – die sich dann immer weiter zu einem groben Plot verdichtet haben.

Jetzt steht das allererste Grundgerüst des Plots und ich habe angefangen wirklich zu schreiben – Ich habe geschrieben gelöscht, erneut geschrieben und wieder gelöscht.

In meinem Kopf habe ich ein ziemlich genaues Bild von dem, was passiert, von dem Ort an dem es passiert und von den Personen die dabei sind. Mein Ziel ist es, dass der Leser später in diese Welt hineingezogen wird. Er soll das Papier auf dem dem Wörter stehen vergessen, das Zimmer in dem er sitzt hinter sich lassen und eintauchen in die phantastische Welt, die ich selbst vor meinem inneren Auge gesehen habe.

Für mich ist der Einstieg geschafft, ich habe die erste Szene der Bilder aus meinem Bewusstsein in Text gegossen – jetzt folgt der Rest.

Ein interessanter Link …

Verfasst von Eric in Internet

… findet sich bei im Lawblog von Udo Vetter.

Ich empfehle die dort verlinkte Seite komplett(!) zu lesen und danach die interessante Diskussion im Lawblog

Twitter

Verfasst von Eric in Verschiedenes

Ich habe jetzt auch mal einen Twitter Account angelegt. Ob ich da großartig etwas schreibe weiß ich allerdings noch nicht, das sehe ich dann.

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Selbst ist die Braut

Verfasst von Eric in Film

selbst_ist_die_brautMargaret Tate (Sandra Bullock) ist eine erfolgreiche Buchverlegerin in einem New Yorker Verlag. Sie lebt alleine für ihren Job und wird von ihren Mitarbeitern gefürchtet. Andrew Paxton (Ryan Reynolds) ist seit drei Jahren ihr Assistent. Margaret steht plötzlich vor einem gewaltigem Problem, sie ist Kanadierin und ihr amerikanisches Visum läuft ab. Kurz entschlossen macht sie aus ihrem Assistenten einen Verlobten um sich eine Aufenthaltsgenehmigung zu erschwindeln.

Doch was, wenn man auf einen harten Einwanderungsbeamten trifft. Was, wenn ein Wochenende das ganze Leben auf den Kopf stellt.

Selbst ist die Braut (Original: The Proposal) ist eine geniale Beziehungskomödie die Frauen auf jeden Fall Spaß macht. Das schließe ich zumindest aus dem Gelächter der anwesenden Zuschauerinnen bei der Ladies Night im Regensburger Cinemaxx.

Ist es auch ein Film für Männer? Also bei mir kam er gut an – Wie das allgemein aussieht kann ich aber nicht beantworten, es waren höchtens fünf Männer unter den 450 Zuschauern versteckt.

Meine Wertung 9/10 – Kurzweilige Beziehungskomödie mit überraschenden Gags und guten Plottwists.

Apollo 11

Verfasst von Eric in Nachrichten

Es war wohl eine der größten “zivilen” Operationen die es bisher gegeben hat und sie inspirierte eine ganze Generation von Schriftstellern. Was träumten die Science Fiction Autoren. Im Mai 1961 verkündete US Präsident John F. Kennedy – “Die USA werden bis zum Ende des Jahrzehnts einen Menschen zum Mond und wieder zurück bringen.”

Das war eine gewagte These, man hatte bis zu diesem Zeitpunkt gerade einmal einen Affen auf 250 km geschossen, das ist nicht einmal ein Promille der Distanz zum Mond. Es gelang, vor vierzig Jahren stand mit Neil Armstrong der erste Mensch in der bekannten Geschichte der Menschheit auf einem anderen Himmelskörper.

Science Fiction Autoren malten sich eine große Zukunft der Raumfahrt aus – Orbitalstationen und Siedlungen auf dem Mond – Die Reise zum Mars. All das hätte es im letzten Jahrhundert noch geben sollen. Sie irrten sich, das Apolloprogramm wurde 1972 eingestellt und blieb nicht mehr als ein wissenschaftliches Experiment oder wenn man den Verschwörungstheoretikern glauben mag, der wohl teuerste Science Fiction Film aller Zeiten.

Einerseits finde ich es traurig, dass ich nicht in einer Welt lebe, in der man zum Urlaub auf den Mars fliegt und zum Wochenendtrip auf den Mond, andererseits leben wir heute in einer Welt die sich kaum ein Science Fiction Autor seiner Zeit ausmalen konnte. Fast jeder von uns besitzt Kommunikationsgeräte mit denen er jederzeit und überall kommunizieren kann. Wir besitzen privat Computer, deren Rechenleistung die Großrechner die zur Vorbereitung der Mission notwendig waren in Leistung und Geschwindigkeit um Größenordnungen übersteigen und zugleich überall mit hingenommen werden können. Wir verfügen mit dem Internet über ein globales multimediales Informations- und Kommunikationsnetzwerk. Ich glaube da verzichte ich auf den Wochenendtrip zum Mond.

So weit von mir zu diesem Thema – lassen wir uns von der Zukunft überraschen.

Einige Interessante Links zu diesem Thema:

iceage3
Den habe ich jetzt schon vor ein paar Tagen gesehen, bin aber bisher noch nicht dazu gekommen etwas dazu zu schreiben. Natürlich hat es dieser Film verdient erwähnt zu werden, er ist lustig. Er versprüht nicht ganz den Charme des ersten Teils, aber an so etwas anzuknüpfen ist natürlich auch ziemlich schwierig.

Es geht wieder um Familie und Verantwortung – Das Faultier Sid findet im Eis einige Eier und möchte Mama spielen. Als aus den Eiern dann kleine, ziemlich hungrige Dinosaurierbabys schlüpfen ist das Chaos vorprogrammiert.

Wie bei den anderen Teilen wurden die Landschaften und besonders die Figuren mit einer großen Detailverliebtheit gestaltet. Seit dem zweiten Teil ist Sid ja auch nicht mehr eine Figur die Otto als Synchronsprecher hat, Sid ist Otto – die Macher haben den Ostfriesen in das Design und die Bewegungsabläufe des Faultiers eingebunden. Auch der amerikanische Synchronsprecher versucht die Tonlage des Ostfriesen zu treffen.

Für einen Animationsfilm, ist die Laufzeit von Ice Age III recht lang, aber das tut der kurzweiligen Unterhaltung keinen Abbruch.

Mein Fazit: 8/10 Punkten

harry_potter

Natürlich waren die Erwartungen an den sechsten Teil der Fantasy-Saga um den Zauberschüler Harry Potter nicht niedrig. Nun, die Umsetzung der Buchvorlage ist solide, aber wie bei den meisten Umsetzungen umfangreicher Romane natürlich an einigen Stellen gekürzt.

An der einen oder anderen Stelle hätte ich mir ein wenig mehr schauspielerisches Engagement gewünscht. Einige Szenen wirken etwas platt und die Emotionalität der Situation kommt nicht immer so rüber wie ich mir das erwartet hatte.

Der Film wurde dahingehend getrimmt mit der FSK 12 durchzukommen, das wird dem Buch nicht mehr wirklich gerecht, finde ich. Der sechste Teil ist dunkler und düsterer als die anderen Teile und bewegt sich teilweise in Richtung des Horrorgenres, dies konnte wegen dem festklammern an der Jugendfreigabe filmisch nicht wirklich umgesetzt werden.

Insgesamt gebe ich der Verfilmung diesen Teils solide 8/10 Punkten auf meiner Wertungsskala.

Ach ja, ziemlich makaber aber sehr cool fand ich die fünf oder sechs Jungs und Mädels in Slytherin Gewandung, die im Kinofoyer standen und ein Transparent schwenkten. Darauf stand: “Snape 1 : Dumbledore 0″

Ich werde nachts wach, es klopft an meiner Zimmertüre.

Mehr schlafend als wach stehe ich auf und öffne, Aline steht draußen – schaut mich an und meint – “Ich glaube wir haben ein Problem, Eric”

Ich realisiere das rauschende Geräusch von Wasser und das überlaufende Waschbecken auf der Toilette.

“Weißt du wie man das abschaltet?” will Cécile wissen.

Drehen am Wasserhahn bringt nichts – Hand drunter auch nicht, zu viel Druck.

“Holt Lappen!” rufe ich (was man ohne Stimme so als rufen bezeichnen kann), bisher ist nur der gekachelte Bereich im Klo betroffen – dann sprinte ich in den Keller. Dummerweise gibt es für den Wasserhahn im Bad keine eigenen Amaturen, der lässt sich nur abschalten wenn man das Wasser für die ganze Hausseite abdreht – das ist zumindest gerade meine Vermutung.

Aus dem Bereich der Versorgungsrohre hört man das charakteristische Geräusch von schnell fließendem Wasser in Rohren – es kommt ja auch viel Wasser oben bei uns aus dem Wasserhahn. Mein Blick fliegt über die Ventile und ich drehe eins zu. Das Geräusch verstummt.

In dem Moment freue ich mich, dass man hier im Haus die üblichen Konventionen für Wasserinstallationen eingehalten hat. Außerdem bin ich glücklich über die Zeit als Schwimmbadmitarbeiter – woher sollte ich sonst wissen welches, der ein dutzend roten und blauen Räder, der richtige Absperrhahn ist.

Ich komme wieder nach oben, die Mädels sind dabei das Bad trocken zu legen. Wie geht es jetzt weiter? Wenn jemand das Wasser wieder aufdreht dann läuft es wieder. Es ist Sonntagnacht 01:30.

Ein knapper Zettel der die Situation erläutert und die Bitte das Wasser nicht wieder einzuschalten, ich klebe es an den Haupthahn. Danach stehe ich vor dem Zettel am schwarzen Brett, mit den Notfallnummern. Hausmeister Handy, oder Klempner Notdienst? Die Kosten würden zwar ziemlich sicher nicht direkt auf uns fallen, aber über die Nebenkostenumlage landen sie dann doch bei uns. Ist es tragbar, dass wir und die Nachbarn ein paar Stunden kein Wasser haben? Ich denke schon.

Ich versuche den Hausmeister zu erreichen, das Notfallhandy ist aus. Toll! Denke ich.

Nein, den Klempner rufe ich nicht an, die Überflutung konnte ja gestoppt werden.

Ein knapper Zettel für die Nachbarn oben und unten, ich lege sie vor die Türen. Aus der Wohnung über uns kommen schon eindeutige Geräusche, man hat festgestellt, dass es kein Wasser mehr gibt.

Eine andere Idee, ich verwende eine halbe Rolle Klebeband, die auf meinem Schreibtisch liegt und verklebe den Wasserhahn. Keine Ahnung ob das hält. Im Keller drehe ich das Wasser wieder auf.

Kein Rauschen, ein gutes Zeichen. Bevor ich in die Wohnung zurück gehe sammle ich meine Zettel wieder ein.

Am nächsten Morgen kommt der Hausmeister – wir haben ihn dann angerufen. Das Klebeband wird entfernt und es kommt kein Wasser. ?! – Nachts ein Sturzbach jetzt nichts. Der Hausmeister hat keine Erklärung, ich auch nicht. Er schaut sich den Wasserhahn an, der ist noch erste Generation, also aus der Zeit als das Haus gebaut wurde. “Ich kontaktiere den Klempner, der wird sich dann mit Ihnen in Verbindung setzen.

Wir bekommen dort also einen neuen Wasserhahn, mich würde aber schon interessieren was da passiert ist. Ich vermute im Moment, dass sich eine Verkalkung im Ventil gelöst hat. Der Wasserhahn ist wirklich ziemlich alt. Nachdem ich den Haupthahn abgedreht hatte und Aline den Wasserhahn zudrehen konnte schien er wohl von selbst wieder dicht zu sein – vielleicht hätte ich mir die Klebebandaktion auch sparen können.

Das mit dem Handy konnte der Hausmeister auch noch erklären, er war gerade drei Wochen im Urlaub und ist erst diese Nacht zurückgekommen – Das Handy hatte er noch nicht wieder eingeschaltet.

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