Archiv für April, 2009

xmen-origins-wolverinePrequels sind noch mehr als klassische Fortsetzungen gefährdet ein billiger Abklatsch des Originals zu werden. Ich muss sagen, bei Wolverine ist das zum Glück nicht geschehen. Der Film erzählt die Vorgeschichte von Logan alias Wolverine, der versucht seinen Platz in der Welt zu finden.Wir erfahren all die Antworten auf die Frage die sich Wolverine in den X-Men Filmen stellt. Wer bin ich, wo komme ich her, und warum weiß ich nicht mehr wer ich eigentlich nbin.

Die Geschichte erzählt von einem Mann der an der Grenze zwischen Mensch und Tier wandelt. Er balaciert auf der feinen Linie zwischen Kriegsheld und Kriegsverbrecher. Die Begleiter die Wolverine auf seinem Weg hat machen es nicht wirklich leicht diesen Weg sicher entlangzuschreiten.

Wer die dritte Staffel von Heroes kennt wird sich stark an den Plot darin erinnert fühlen. Aber mein erster Gedanke bei der ersten Folge der ersten Staffel Heroes war ohnehin X-Men. Eigentlich muss man also nicht fragen auf welcher Seite das Plagiat zu suchen ist

Es geht in dem Film um Macht und um die korrumpierende Wirkung selbiger. Es geht um Menschlichkeit und Unmenschlichkeit. So weit man so viel Moral in einen solchen Film hineininterpretieren möchte.

Eigentlich geht es nämlich um cooles Popcorn-Kino und eine bildgewaltige Darstellung, bei der fast mehr Namen in der Abteilung “Special Effects” im Abspann genannt werden als im restlichen Abspann zusammen.

Mein Gesamturteil 7/10

Übrigens, der Filmstart in Deutschland liegt vor dem in den USA, wo der Film erst morgen in die Kinos kommt :D

Neues zur neuen Grippe

Verfasst von Eric in Nachrichten

Wie schon erwähnt wollte ich das Thema weiter im Blick halten und das habe ich natürlich auch getan. Ich wollte einige Ereignisse abwarten bevor ich mich erneut zu dem Thema äußere.

Jetzt sind diese Ereignisse eingetreten und somit wird es Zeit wieder etwas zu schreiben.

Es gibt die ersten bestätigten Fälle in Deutschland, das waren erwartungsgemäß Rückkehrer aus Mexiko.

Sehr wahrscheinlich gibt es jetzt auch die ersten Infektionen die nicht direkt auf einen Besuch in Mexiko zurückzuführen sind. Das war der zweite Punkt auf den ich warten wollte. Ich denke es wird interessant jetzt die folgende Woche abzuwarten um zu sehen wie sich die ganze Angelegenheit weiter entwickelt.

Relativ erfreulich bei der ganzen Entwicklung ist die doch recht niedrige Sterblichkeitsrate bei ordentlicher Behandlung. Die ersten Berichte aus Mexiko ließen noch auf eine Sterblichkeit von ca. 10% schließen, doch bisher sind erst einige Menschen nachweislich durch die neue Influenza A/H1N1 ums Leben gekommen. Es scheint also in der Hinsicht keine Killerkrankheit zu sein. Es besteht natürlich weiterhin die Gefahr dass der Virus bei einer Kreuzinfektion mit einem anderen (Grippe)virus mutiert und dadurch gefährlicher wird (aber die besteht bei jeder Grippewelle).

Die WHO hat mittlerweile im Bezug auf den Ausbruch der Neuen Grippe die Pandemiestufe 5 vergeben. Die Infektion weitet sich aus und ich vermute wir werden es weltweit noch mit einer ganzen Reihe neuer Infektionen zu tun bekommen. Besonders interessant ist in diesem Hinblick der Südostasiatische Raum aus dem noch keine Meldungen vorliegen. Besonders Indien und China sind in solchen Dingen nicht für ihre Informationspolitik berühmt. Da kann noch einiges auf uns zukommen (oder besser auf die Bewohner dieser Regionen)

Abschließen möchte ich anmerken: Mit etwas Glück kann man diese globale Grippewelle am Ende als Testlauf für die internationale Zusammenarbeit bei Pandemien sehen. Ein weiteres Update zu diesem Thema (wenn nichts gravierendes passiert) vermutlich Ende nächster Woche.

Unbeugsam (Defiance)

Verfasst von Eric in Film

unbeugsamDas Kriegsdrama Unbeugsam in dem Daniel Craig die Rolle des polnischen Partisanen Tuvia Bielski übernimmt basiert auf einer wahren Geschichte im zweiten Weltkrieg. Tuvia und seine Brüder sammeln jüdische Flüchtlinge um sich und ziehen sich in die Wälder Ostpolens (Weißrusslands) zurück um zu überleben.

Der Film zeigt die Härte eines Krieges nicht nur direkt an der Frontlinie. Anfangs fand ich den Film nicht all zu überzeugend, die Dialoge wirkten ziemlich hölzern und kamen nicht gut rüber. Besser wurde es dann etwas später, da konnte man den schauspielerischen Leistungen dann doch etwas abgewinnen.

Die Musik ist hervorragend, leise, passend zur Szenenstimmung und es gibt an den richtigen Stellen auch gar keine Musik. Die Filmmusik zu Unbeugsam war für den Golden Globe und den Oscar nominiert, hat aber leider keinen der Preise abgeräumt.

Der Film beruht auf dem Buch Defiance: The Bielski Partisans von Nechama Tec deren Eltern und Geschwister durch die Bielski Partisanen gerettet wurden. Man kann davon ausgehen, dass die Figur des Tuvia schon in diesem Buch über die Realität hinaus gehoben wurde und der Film noch einmal eins auf diese Überhöhung aufsetzt. Der Film beginnt mit authentischen schwarz-weiß Aufnahmen und blendet dann direkt aus einer solchen Szene in den Film – das heißt das grieselige schwarz-weiß-Bild wird zu klarer bunter Kinoauflösung. Dazu wird der Satz Eine wahre Geschichte eingeblendet. Das ist der größte Kritikpunkt den ich am Film äußern möchte. Es ist ein Kinofilm und keine Dokumentation. Mit der Überblendung wird der Eindruck erweckt es sei genau so gelaufen die Grenzen zwischen authentischen, historischen Dokumenten und Legenden verschwimmen. Besser wäre meines erachtens der klassische Satz Basierend auf einer wahren Begebenheit gewesen.

Meine Gesamtwertung: 7/10

Nachtrag:
Ich finde es interessant, dass der Film in Deutschland als FSK 12 eingestuft wurde, in Amerika mir R. Ich habe mal irgendwo gelesen, dass Filme mit historischem deutschen Kontext automatisch eine niedrigere Einstufung erhalten. Nachdem die Laufzeit sowohl in der englischen wie auch der deutschen Wikipedia mit 137 Minuten angegeben ist, vermute ich er wurde nicht gekürzt …

Helden

Verfasst von Eric in TV

heroes

Heroes hat zunächst eine traurige Wandlung durchgemacht, von :D zu :| . Die erste Staffel war der absolute Wahnsinn, die zweite Staffel und auch die ersten Folgen der dritten Staffel konnten da nicht mehr mithalten. Der Plot war nicht mehr das was er sein sollte.

Um so mehr war ich von den letzten Folgen der dritten Staffel überrascht. jetzt nach dem Finale muss ich sagen es ist wieder :D . Die Drehbuchautoren haben der Serie das wiedergegeben was sie ursprünglich ausmachte – Ein großer Plot von dem nur die wenigsten Akteure wissen welche Rolle sie darin spielen, jede Fraktion kocht ihr Süppchen und man kann als Zuschauer auf der Couch darauf warten dass es knallt!

Ich bin gespannt auf die vierte Staffel. Wer Heroes noch nicht gesehen hat aber es vorhat dem empfehle ich auf jeden Fall den englischen Originalton. Es ist eine der Serien die man sich in der deutschen Synchronisation besser nicht antun sollte.

There are nearly seven billion people on this planet. Each one unique. Different. What are the chances of that? And why? Is it simply biology, physiology that determines this diversity? A collections of thoughts, memories, experiences that carve out our own special place? Or is it something more than this? Perhaps there’s a master plan that drives the randomness of creation. Something unknowable that dwells in the soul, and presents each one of us with a unique set of challenges that will help us discover who we really are.

-Mohindar Suresh

Spoiler und Hintergrundinformationen gibt es im Heroes Wiki

Ein schweinischer Virus

Verfasst von Eric in Nachrichten

Und ganz plötzlich füllt ein neues Thema die Nachrichten, ein Influenzavirus vom Typ A H1N1 der sich ziemlich schnell ausbreitet und darüber hinaus scheinbar unerfreulich tödlich ist …

Die ersten Fälle wurden aus Mexiko gemeldet, mittlerweile auch einige aus den USA und erste aus Europa. Aufgrund der Inkubationszeit und der anfangs nicht all zu dramatischen Symptome ist an sich zu erwarten dass sich das Virus global verbreiten wird.

Ein Thema das ich auf jeden Fall mal im Auge behalten werde.

Update:
Eine aktuelle Verbreitungskarte gibt es auf Google Maps

Crank 2 – High Voltage

Verfasst von Eric in Film

crank2_posterIn diesem Fall fange ich einfach mit dem Fazit an, dieser Film ist einfach nur crank.

Der zweite Film mit Jason Statham als durchgeknallter unverwüstlicher Killer Chev Chelios beginnt direkt dort wo der zweite Teil endete. Die Realität kann man nach der Hälfte der ersten Szene getrost vergessen. Was dann folgt ist ein Actionfeuerwerk bei dem die Action nur durch Sex und Gewalt unterbrochen werden. Rabenschwarzer Actionhumor für Leute die auf so etwas stehen bestes Popcornkino. Wer jedoch Filme bevorzugt in denen die interne Logik des Films zumindest ansatzweise an der Realität hängt für den wäre ein Besuch in Crank 2 Geldverschwendung.

Falls der Film an den Kinokassen ausreichend viel einspielt wird man mit einem dritten Teil rechnen können. Wobei ich mir nicht vorstellen kann was die Drehbuchautoren einwerfen müssen um eine solche Story zu erschaffen.

Wo liegt eigentlich …

Verfasst von Eric in Webseiten

Wer mal wieder seine Geographiekenntnisse auffrischen möchte kann das hier probieren.

Ich lege einfach einmal vor: Level 8 – 12959 Punkte

Viel Spaß!

Nachtrag:

Ich habe gerade festgestellt, es gibt nur zehn Level. Es gibt übrigens so ein ähnliches Spiel auch wo man gegeneinander antritt, leider weiß ich nicht mehr wie die Website hieß

globetrotter-xl

Unendliche Möglichkeiten

Verfasst von Eric in Lego

Wenn man im Internet sucht wie viele Möglichkeiten es gibt eine bestimmte Anzahl von Legosteinen zu kombinieren so wird man verschiedene Antworten finden. Einige davon sind gut erklärt, andere einfach nur eine Zahl ohne jede Erläuterung. Die meisten Zahlen beziehen sich auf den Stein mit acht Noppen (4×2).

Da heißt es, zwei Steine lassen sich auf 24 Arten zusammenstecken (wenn man gedrehte Varianten außer acht lässt). Drei Steine auf 1060 Arten (und hier reden wir nur vom Turm, genau so bei den Varianten die dann durch die folgende Grafik illustriert werden.

Möglichkeiten

Wie schon erwähnt, diese Zahlen beziehen sich übrigens nur darauf, dass die Steine wie gezeigt zu einem Turm gestapelt werden. Sobald man anfängt auch mehrere Steine in einer Ebene zu verbauen werden diese Zahlen um Größenordnungen umfangreicher. Ein Artikel zum Thema 50 Jahre Lego und Barbie spricht von mehr als 915 Millionen Möglichkeiten für sechs Steine, ich habe allerdings keine Ahnung woher diese Zahl stammt.

colorsÜbrigens geht diese Berechnung sicher nicht davon aus, dass Steine in verschiedenen Farben zum Einsatz kommen. Denn nimmt man an man hat ausreichend viele bunte Steine, so erhöht sich die Anzahl der Möglichkeiten etwas. Angenommen man nimmt nur die Steine in den rechts gezeigten neun Farben so beträgt der Faktor 9x wenn jede Farbe beliebig oft vorkommen darf, oder um Faktor 9! / (9-x)! [falls mich meine Kombinatorikkenntnisse gerade nicht im Stich lassen] wenn jede Farbe nur einmal vorkommen darf. Dabei ist x die Anzahl der benutzten Steine.

faktoren

Und nicht vergessen das ist nicht additiv sondern ein Multiplikationsfaktor, das heißt bei neun Farben und acht Steinen bei beliebiger Farbwahl macht das eine Zahl mit ungefähr 15 Nullen!

Lego, ein Spiel mit unendlichen Möglichkeiten – und wie gesagt bisher haben wir nur einen Turm gebaut :)

Viele Welten? Viel Leben?

Verfasst von Eric in Nachrichten

Im Bereich der Science Fiction gibt es eine Frage die oft gestellt und immer wieder anders beantwortet wir: “Sind wir alleine im Universum? Gibt es da draußen noch jemanden?”

Wer sich ein wenig mit Science Fiction befasst, der ist wahrscheinlich das eine oder andere Mal über die Drake Funktion gestolpert. Es handelt sich um einen Multiplikatorischen Term, der die Anzahl von technisch hochentwickelten Abschätzen soll. In die Funktion fließen verschiedene Faktoren ein, die Anzahl der Sterne, der Prozentsatz von Sternen mit Planeten, der Prozentsatz von Planeten in der Lebenszone und einige mehr.

Das Problem an dieser Funktion ist die Spannbreite von Ergebnissen die man durch die Annahmen für die einzelnen Faktoren annehmen kann. Bis 1990 wusste man nicht ob es außerhalb des Sonnensystems überhaupt Planeten gab. Damals wurde der erste Extrasolare Planet entdeckt. Mittlerweile wurden mehr als 350 Planeten außerhalb des Sonnensystems entdeckt!

Wenn man sich ein Maßstabsmodell unseres Sonnensystems anschaut stellt man fest, dass die Planeten im vergleich Zur Sonne ziemlich klein sind. Es ist also extrem schwer einen Planeten überhaupt zu erkennen. Die Wissenschaft verwendet ein indirektes Nachweisverfahren. Im Physikunterricht lernt man, dass sich Massen immer Gegenseitig anziehen, das heißt die Sonne zieht die Erde an und umgekehrt. Ein Stern der ein Planetensystem hat eiert also. Davon ausgehend kann man berechnen wie groß der Planet sein muss, der das Eiern verursacht.

Das Problem bei dieser Technik, je kleiner ein Planet im Vergleich zu seinem Zentralgestirn ist, desto weniger wird der Stern eiern. Die ersten entdeckten Planeten waren dementsprechend auch Gasriesen in der Form des Jupiter. Je feiner die Methoden zum Nachweis von extrasolaren Planeten werden, desto kleiner werden die Planeten die man damit findet und desto mehr Planeten findet man in einzelnen Systemen.

Der Artikel in der L.A. Times, der mich zu diesem Beitrag bewogen hat, stellt ein Sternensystem vor das nur etwa 20 Lichtjahre entfernt liegt und in dem sich nicht nur der kleinste, bisher sicher nachgewiesene, extrasolare Planet mit zwei Erdmassen findet. Interessant ist dabei auch, dass sich in diesem System der erste nachgewiesene Exoplanet befindet, der in einer Entfernung um seinen Stern kreist in der Wasser mit hoher Wahrscheinlichkeit (wenn es auf dem Planeten vorhanden ist) flüssig wäre. Das wiederum ist eine Voraussetzung für das entstehen von Leben in der Art in der wir höheres Leben verstehen (biochemische Prozesse in Zellen).

Zurück zu meiner Grundfrage: Ausgehend von der Drake-Gleichung scheint sich ein Faktor immer mehr in Richtung “Ja es gibt Leben – vielleicht auch intelligentes” zu verschieben nämlich die Anzahl von Planeten auf denen Leben entstehen könnte.

Betrachtet man die Grundlagen der Physik in unserem Sonnensystem, so wäre es meines erachtens schon sehr unwahrscheinlich wenn es nur vereinzelt Sterne mit Planeten gäbe. Bisher wurden bei etwa 7% der Sterne die man untersucht hat tatsächlich Planetensysteme gefunden, aber je besser die Nachweismethoden werden, desto höher wird dieser Prozentsatz bei neu untersuchten Sternen. Und auch bei so manchem bereits negativ untersuchten Stern wird im zweiten oder dritten Anlauf ein Planet gefunden.

Planeten eine Seltenheit – scheinbar nicht

Leben einmalig – Ich denke nicht

Ich habe vor ein paar Tagen schon davon gelesen und total vergessen etwas dazu zu schreiben. Es wurde eine Ameisenart entdeckt, die sich homosexuell (natürlich weiblich) fortpflanzt. Da fragt man sich dann doch ob man wirklich dem stärkeren Geschlecht angehört oder ob auch wir Männer der Spezies Homo Sapiens Sapiens irgendwann Gentechnik sei Dank überflüssig werden.

Impactlab.com

Da fällt mir ein, wir haben damals im Grundkurs Dramatisches Gestalten in der 13. Klasse das Stück Irre alte Welt (The Island) von James Saunders aufgeführt. Das Stück wird als “Chauvinistische Männerkomödie” beim Deutschen Theaterverlag geführt.

Da geht es um eine Welt in der die Männer durch Kriege und Seuchen ausgestorben sind und die Frauen sich selbst fortpflanzen. Nun, eines Tages werden an einer idyllischen Insel zwei Männer angeschwemmt …

Die Kleine Bühne Neckargmünd hat etwas mehr zu dem Stück auf ihrer Webseite, bezogen auf ihre Inszenierung von 2006. Den Bildern nach die es auf der Seite gibt kann ich viele Parallelen zu unserer Inszenierung von 2001 erkennen.

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