Verdammnis ist der zweite Teil, der Millennium-Triologie von Stieg Larsson. Der Film knüpft an die Handlungen des ersten Films an. Wer den ersten Teil nicht kennt wird nicht wirklich viel Spaß an dem Film haben. Zumindest sind die zwei Leute neben mir irgendwann gegangen und murmelten etwas von “Scheiß Film – Nächstes Mal informieren wir uns vorher, was wir anschauen.”
Man merkt dem Film deutlich an, dass er aus europäischer Feder stammt. Bei der Darstellung sexueller Handlungen wird mehr gezeigt als versteckt. Für einen Film, der eine FSK 16 Freigabe bekommen hat, ist auch der Gewaltanteil recht hoch. Der Film ist in dem Sinne nichts für Leute mit schwachen Nerven.
Ein nettes kleines Kombinationsspielchen, bei denen es darum geht, mit Kraftfelder kleine Partikel zu steuern und die Empfänger möglichst schnell zum überlaufen zu bringen.
Ich dachte ja erst, es wäre vielleicht ein 3D Tetris (ich kannte da mal vor Jahren ein lustiges unter DOS, aber ich weiß nicht mehr wie es genau heißt) aber tatsächlich ist das Konzept doch ein bisschen anders
Wahrscheinlich hat jeder schon einmal von Second Live gehört. Man schlüpft mit einem Avatar in eine 3D Welt und erlebt diese Online. Surrogates geht weiter. Die Menschen schlüpfen mit ihrem verstand in Roboterkörper, mit denen sie in der wirklichen Welt unterwegs sind.
Seit Jahren ist der Großteil der Weltbevölkerung nicht mehr vor die eigene Haustür gegangen und auch der FBI Agent Tom Greer (Bruce Willis) ist schon lange nicht mehr wirklich vor der Türe gewesen. Dann geschieht ein Mord. Ein echter Mord. Ein Operator, der Mensch hinter dem Surrogate, wird durch seinen Ersatzkörper hindurch getötet.
Greer steht plötzlich zwischen allen Fronten, dem FBI, den wenigen Menschen die noch wirklich Leben und der Firma, die sich für die Surrogates verantwortlich zeichnet.
Der Film zeichnet eine soziale und technologische Dystopie gepaart mit einem soliden Actionfilm. Der Stoff hätte allerdings durchaus Stoff für mehr geboten. Er reicht allerdings nicht an Filme ähnlicher Thematiken wie I, Robot oder Minority Report heran.
Remake eines Film-Noir Klassikers aus den Fünfziger Jahren. Ein aufstrebender Fernsehreporter möchte die Story seines Lebens. Der Bezirksstaatsanwalt fälscht Beweise um Indizienprozesse zu gewinnen. Dessen sicher inszeniert sich der Reporter als Verdächtiger in einem Mordfall um den Staatsanwalt und Governeursaspiranten zu überführen…
Ein klassischer Justizthriller mit, wie ich finde guten Plottwists. Nicht zu geeignet für den reinen Actionfan, denn es gibt zwar Action aber die meiste Spannung liegt zwischen diesen Szenen.
Meine Meinung ist 8/10, womit ich sicher nicht zum Mainstream zähle, einige der anderen Besucher der Sneak-Preview waren da weniger begeistert.
Aber das mit den Sneak Previews ist auch immer so eine Sache. Ich wurde noch nie enttäuscht, weil ich keine besonderen Erwartungen habe. Man wird nur mit absolutem Glück in so einer Preview einen der Top-Blockbuster erwischen. Für mich sind die Sneak Previews die Tage an denen ich Filme sehe, die ich sonst sehr wahrscheinlich nie gesehen hätte, bei vielen anderen Besuchern frage ich mich oft: “Warum geht ihr in eine Sneakpreview?”
Das Leben ist nicht einfach ein linearer Prozess, eine Abfolge von Ereignissen, denen wir nur zuschauen. Unsere Existenz ist eine Abfolge von aktiven Entscheidungen. Eine jede Entscheidung die wir treffen beeinflusst die Menschen und Dinge um uns herum.
Viele Leute sehen im Jahreswechsel den richtigen Zeitpunkt um wichtige Entscheidungen zu treffen, um einen Schnitt zu machen und etwas zu ändern. Für mich war der Jahreswechsel das noch nie. Ich nutze diesen Tag lieber um zurückzublicken auf die Entscheidungen die ich getroffen habe, darauf wie das andere beeinflusst hat und wie ich von anderen Entscheidungen beeinflusst wurde.
Zwischen den Jahren blicke ich aber auch immer nach vorne und ich sehe vor mir einen glühenden Baum von Entscheidungen. Ich sehe Möglichkeiten, die ich sonst nie sehen würde und ich weiß, dass ich ihnen nicht folgen werde. Für eine kurze Zeit sehe ich einen kräftigen Pfad, einen Stamm, doch er fächert schon bald auf und ich kann heute nicht sagen, welche der unendlichen Möglichkeiten ich verfolgen werde. Die Wahrheit ist, der Baum der unendlichen Möglichkeiten verändert sich jeden Tag, jede Minute jede Sekunde. Meine Entscheidungen und die Entscheidungen der Menschen um mich herum lässt neue Pfade entstehen und alte vergehen. Pfade die heute kräftig leuchten können morgen schon verschwunden sein.
Wir wachsen auf und lernen, damit wir die richtigen Entscheidungen treffen können. Wir wollen den besten Pfad durch die Unendlichkeit der Möglichkeiten beschreiten. Nur, es gibt keinen besten Pfad. Wann immer ich die Zeit finde einigen Pfaden zu folgen, erkenne ich, dass jeder davon Gutes wie Schlechtes bereit hält. Auf jedem Pfad werde ich Menschen glücklich machen und Menschen verletzen. Ich werde Freude erleben und Trauer spüren.
Ich wünsche mir, für die Zeit die kommt, dass ich einem guten Pfad folge. Ich wünsche jedem von euch einen leuchtenden Pfad durch das Leben.
Am Ende zählt nicht, welche Möglichkeiten wir hatten, sondern welche wir leben.
Ich bin ja einem Actionfilm grundsätzlich nicht abgeneigt. Die Story des Films ist natürlich eher eine Nebensache – wie in den meisten Kampfkunstfilmen geht es ums kämpfen.
Die Story im Groben: Eine Europolagentin versucht einige Morde mit uralten Ninjaclans in Verbindung zu bringen. Dafür wird sie natürlich von ihren Kollegen verlacht und von den Ninjas verfolgt. Ihr Überleben hängt alleine an einem Mann, einem abtrünnigen Ninja …
Der Grund warum ich über diesen Film schreibe ist, dass er einer der wenigen ist, in denen die Wirkung von Schwertern und Klingenwaffen einigermaßen realistisch dargestellt wird. Sieht man davon ab, dass der übliche Hollywood Mythos – Menschen enthalten 30 Liter Blut unter 5 bar Druck – bedient wird.
Eine kleine Warnung, man sollte sich den Film wirklich nur antun, wenn man kein Problem damit hat, dass Menschen deutlich sichtbar in Hackfleisch verwandelt werden.